Beiträge von Capri84GT

    Mit einiger Verspätung das neunte Kapitel, Carsten war gestern beim BVB und mußte erst das Spiel verdauen... Sind hier noch weitere Fußnallverrückte?

    Kapitel 9: Eine neue Liebe

    Man kann ja über ebay sagen was man will, aber ab und zu macht man auch dort mal ein Schnäppchen. Wie Carsten bei seiner Rückrufaktion von OHC - Capri - Teilen. Eine Ansaufbrücke mitsamt Vergaser für 65 Tacken. Kann man sich nicht beschweren glaub ich. Weitere Teile wurden gekauft, einige einfach nur, weil sie billig waren. Was brauch Carsten eigentlich 5 Ersatzrückleuchten? Egal, waren günstig.
    Ein paar Jahre passierte beim Capri nichts, eine Freundin aus Südtirol machte Schraubzeitquasi nicht möglich. Also schlief der Capri von Carsten weiter in der Garage seiner Oma ein Haus nebenan.
    Es sollte sich jedoch einiges ändern, als ein örtlicher Hobbyfußballverein (Ruhe in Frieden "Unnerdorfser Buwe"), in welchem Carsten schon ewig Mitglied war, bei einem Hobbyhandballturnier teilnahm. In einer Bierlaune, wie es einige gab und immer noch gibt, sagte er zu, mitzuspielen. Sein einziges Mal, dass er Handball spielte. Zu brutal und hart, dabei hatte er ja bereits Fußball gespielt und später Eishockey. Aber Handball ist für ihn bis heute der härteste Sport, den er je betrieben hatte.
    Nachdem er äußerst schmerzhaft gelernt hatte, dass auch Frauen Bälle werfen können, er hatte einige Spiele im Tor bestritten, lernte er sie kennen. Da ja mittlerweile Carstens Mutter und Frau mitlesen werde ich weitere Einzelheiten zu ihr nur per PN beantworten.
    Jedenfalls fing diese an, KFZ-Mechatronikern zu lernen. Ergo konnte sie auch jede Menge dazu beitragen, den Capri mit Hilfe der ganzen Teile wieder zum Laufen zu kriegen.
    Mit Hilfe eines Kollegen aus der Werkstatt, aufmerksame Leser wissen bereits, worauf es hinauslaufen wird, sollte einiges bewerkstelligt werden.
    Zylinderkopf geplant bekommen, Vergaser komplett überholt und drauf gemacht und und und.
    Zylinderkopf auf Motorblock geschraubt mit millimetergenau eingestelltem Drehmomentschlüssel, Carsten kam sich vor wie ein Herzchirurg. Ein Meilenstein seiner Meinung nach.
    Es ergab sich allerdings ein Problem. Die Freundin, nennen wir sie mal A., hielt einen Ring hoch. Allerdings keinen Verlobungs- oder gar Ehering, sondern ein Nockenwellenlager. Kopf schon mit Dehnungsschrauben festgeschraubt und laut Caprihome konnte ermittelt werden, dass die Nockenwelle nur Richtung Fahrzeugheck raus geht.
    Was tun? Carsten hatte einen seiner Geistesblitze. (Bitte verzeiht, wenn nun Werkzeug- bzw. Ersatzteilbegriffe kommen, die eventuell nicht dem Hochdeutschen entsprungen sind).
    Die Nockenwelle also Richtung Cockpit rausgedrückt. So weit so gut. Nockenwellenlager reingepfrimmelt und Nockenwelle wieder zurück gezogen, Lager wieder zu 90 Prozent draußen.
    Dann der Geistesblitz. Eine Spannrolle vom Zahnriemen auf das Lager aufgesetzt und mittels Abzieher laaangsam reingeschraubt und es hatte tatsächlich funktioniert. Das Lager saß an Ort und Stelle und sitzt immer noch.
    Es folgte das große Probieren mit gefühlten 200 Schläuchen und Kabeln. Zur Erklärung, in Carstens Capri war ein Nachrüstsatz G-Kat der Firma GAT verbaut. Übrigens eine Firma mit sehr guten Service, ein angefragter Schaltplan wurde einen Tag später per email zugesandt. Nachdem mehrere Steuergeräte und Schläuche sowie Kabel demontiert waren, ergab das Wirrwarr immer mehr einen Sinn. Schläuche von gleichem Durchmesser zusammen, Drähte von gleicher Farbe... Fertig. Anlassen? Mist, Batterie im Eimer.
    Nach Neukauf sowie Umtausch, da Batterie kaputt verkauft (Danke Hela Autopark), war der Moment gekommen. Schlüssel gedreht, nix passierte. Zwei - dreimal aufs gas, Freundin mit Kopp überm Vergaser und an der Düse rumschrauben und plötzlich sprang der Capri seit vielen Jahren mit einem großen Getöse an. Und einer riesigen Stichflamme aus dem Vergaser.
    Man stelle sich an dieser Stelle eine Cartoonfigur vor, welche etwas verbrannt aussieht. So ähnlich sah die Freundin damals aus.
    Aber der Capri lief. Die kleineren Probleme damit erzähle ich euch morgen im nächsten Kapitel.
    Danke fürs Lesen!

    Kapitel 8: DIe verhängnisvolle Fahrt

    Es sollte dann die verhängsnisvolle Fahrt von Carsten im Capri folgen, welche das Auto nahezu 11 Jahre in zwei Garagen schlummern ließ bis er endlich im Jahre 2014 von den Toten zurück kehrte. Aber ich greife vor.

    Wie im Leben von fast jedem Fußballer war es Carsten leider nicht gelungen, in der Fußball Bundesliga Fuß zu fassen. Normalerweise nur Bezirksklasse B (was niedrigste damals im Saarland) und ein Testspiel in der Bezirksklasse A. Immerhin gelang ihm da ein Pfostenschuß.

    Trotz allem spielte er weiter Fußball. Zusammen mit einem Kumpel der gleichen Einstellung beim Trachtenverein Grün - Weiß wurden so einige Turniere im Bundesland Hessen, der Großteil der Mannschaft kam von da, absolviert.
    Nach dem 2. Platz bei einem solchen Turnier in Bruchköbel war Carsten auf dem Nachhauseweg und mußte unterwegs tanken. Durchschnittlich 10 Liter gönnte sich sein Auto, egal ob sparsam oder etwas schneller.

    An der Tanke sprach ihn mal wieder jemand auf sein Auto an. Leider hauptsächlich wegen eines großen Ölflecks unter dem Auto. Kurz drunter geschaut und er sah, dass da Öl auslief und lief und lief.

    Mittels Bordwerkzeug mal Ölablassschraube nachgezogen, zwei Liter Öl an der Tankstelle gekauft und reingeschüttet. Noch schnell den Tankwart auf den "kleinen" Fleck aufmerksam gemacht und schnell nach Hause.

    Von Kaiserslautern aus war es nicht mehr weit. Auto abgestellt und mal nachgesehen. Offensichtlich war der Motor sehr heiss geworden, die Temperaturanzeige funktionierte nicht (mehr).

    Die Diagnose, welche im Nachhinein nicht falscher hätte ausfallen können, Zylinderkopfdichtung hin und vermutlich noch mehr.

    Für Reparatur war kein Geld da, Verkaufen kam nicht in die Tüte. Gott sei dank konnte er das Auto bei der Oma inne Garage stellen.

    Von nun wußte Carsten, was ein Projekt ist.

    Kurze Zeit später zog der Capri in eine andere Garage um, da Carsten umgezogen war. Große Schraubergarage und so.

    Die letzte offizielle Fahrt, mit entstempelten Kennzeichen und einem Streifenwagen mit Kollegen im Schlepptau, nicht dass ihn noch die Raubritter (=Verkehrspolizei) auf das nichtzugelassene Auto aufmerksam machen.

    In der Garage folgte nach der Fehldiagnose eine weitere Fehlentscheidung hinsichtlich des weiteren Verfahrens mit dem Capri. "Freunde", die auch Ahnung hatten und helfen wollten brachten ihn auf die Idee, da der Motor ja eh hinüber wäre, einen anderen einzubauen. Damals hielt Carsten das für eine gute Idee.

    Ein paar Wochen später war der zylinderkopf demontiert, die Teile wie Vergaser und Co verkauft und der Rest sollte auch noch weg. Neuer Motor, 2.3 V6 stand bereit.

    Einer der Helfer, eigentlich der Haupthelfer, verfügte über eine Autowerkstatt.

    Leider kümmerte er sich anscheinend mehr um die damalige Freundin und nicht um das Auto...

    Ausgezogen, Capri in Omas Garage gestellt, wieder eine Lektion vom Leben gelernt. Es sollte nicht die letzte in dieser Richtung bleiben.

    Es folgten mehrere Schraubversuche, Teile zurück kaufen bei ebay und hier im Forum aber Carsten hatte irgendwie das Gefühl, sich rein Caprimäßig im Kreise zu drehen. Jedesmal wenn er etwas fertig machte, stellte er dafür zwei neue Baustellen am Auto fest.

    Doch aufgrund des Forums hier, Leute die er noch nie gesehen hatte, welche ähnliche Probleme hatten, hielt er immer an seinem Traum fest, seinen Capri wieder auf die Straße zu bringen.

    In Kapitel 9 lernt Carsten eine neue Liebe kennen, die beim Capri eine große Hilfe war. Aber auch diese Liebe endete dramatisch.

    Kapitel 7: Wintereinbruch und Radio - Einbau

    Die Suche nach Rädern für den Winter lief nur schleppend. Einerseits aufgrund des überschaubaren Angebotes und andererseits aufgrund des eingeschränkten Budgets von Carsten. Aber wie so oft half der Zufall.
    Eines Tages auf der Arbeit rief der örtliche Abschlepper, per Du mit allen auf der Arbeit an und gab an, dass jemand gerade dabei sei, Felgen von seinem Betriebsgelände zu klauen.
    Als noch Auszubildender mit Tatü-Tata hingerast und tatsächlich waren zwei Kerle dabei, ihren Lieferwagen mit allerlei Felgen zu beladen.
    Ende vom Lied, es war abgemacht, dass alte Reifen abgeholt werden durften. Aber daneben lagen ja Berge von Felgen, die beim Schrotthändler viel mehr Geld bringen.
    Also alles unter unserer Aufsicht ausgeladen.
    Ein paar Felgen erregten Carstens Aufmerksamtkeit. Hatte er die Dinger nicht schon mal gesehen? Im Caprihome - Forum vielleicht?
    Auf die Frage an den Abschlepper, was denn das für Räder seien gab dieser an, "die sind von nem Ford Capri, dat Auto kennst du eh nicht."
    "Ich hab nen Capri.", das Gesicht vom Abschlepper sprach Bände, und das erste Mal (seit mittlerweile 14 Jahren) erlebte Carsten den alten Schwätzkopp sprachlos.
    Es folgte eine weitere Ausüführung eines ehemaligen Capribesitzers über seine Capri - Karriere. "Natürlich ein V6" hieß es meistens.
    Am Ende sagte er beiläufig:" Samma, kannste die Dinger brauchen? Ich schenk sie dir. Kann dir noch Gummis druff ziehn."
    Klar dachte Carsten sich, am nächsten Tag konnte er die Räder abholen, sogar das Ersatzrad. Gummis waren nicht all zu teuer und Felgen für lau, konnte man sich nicht beschweren.
    Wenn mal jemand von euch im Saarland nen Abschlepper braucht, ruft den Dagobert aus Friedrichsthal an. Ok, genug Werbung.
    Eine weitere Baustelle war die Musikanlage im Capri. Kassettendeck, zwei kaputte Boxen im Kofferraum, eine mit Wackelkontakt in der Tür und überhaupt kein Bumms beim Abspielen der Musik. Dies sollte geändert werden. Sein bester Freund seit dem Kindergarten und seit nunmehr fast 30 Jahren sollte helfen, der hatte damals Elektriker gelernt.
    Kasten Bier hingestellt, Fußallreportage (BVB olé und das als Saarländer) angestellt und los gings. Hinten alte Boxen raus, das war Carstens Job. Vorne Lautsprecher raus, so weit so gut.
    Das Radio raus zu bekommen war etwas schwieriger. DIN - Rahmen Marke Eigenbau vs. Capri - Einbauschacht. Ne schöne Narbe an der Hand von Carsten kann davon ein Liedchen singen.
    Endlich das alte Ding ausgebaut und zur Seite gelegt konnte man anfangen die Komponenten, die Carsten auf Anraten des Kumpels für kleines Geld angeschafft hatte, einzubauen.
    Lautsprecherkabel hinten noch intakt, also war es sogar für Carsten ein leichtes, diese einzubauen.
    Vorne in den Türen war es schon komplizierter, aber nach einiger Fummelarbeit wars dort auch getan.
    Radio passte nach "Bearbeitung" des neuen DIN - Rahmens auch rein. Eigentlich fertig. Aber Kumpel meinte, Endstufe muss rein.
    Also, wie oben schon mal angedeutet, einen Weg von der Batterie zum Radio gesucht. Durch den Gummipfropfen, durch welchen eine Menge Kabel ins Auto führten, sollte es gehen.
    Kumpel rief vom Kofferraum: "Endstufe geht!".
    Carsten vom Motorraum: "Scheibenwischer auch!".
    Scheibenwischer durch Stromkabel vonner Endstufe angemacht, Gott sei Dank war nichts kaputt gegangen.
    Mit allem fertig kam die Erkenntnis, dass man nun ja nicht mehr fahren konnte. Kasten war fast leer, Borussia hatte verloren und Kumpel mußte zu Fuß tappen.
    Kollegial wurde er begleitet bis zur ersten Kneipe, wo man richtig versackte... War das schön, als man noch jung war...

    Weiter gehts in Kapitel 8: DIe verhängnisvolle Fahrt

    Danke für die Blumen, Nachtschicht war ereignisreich, daher jetzt die Fortsetzung:

    Kapitel 6: Erste Basteleien und Entdeckung von Caprihome

    Nachdem Carsten alle Hürden gemeistert hatte, um seinen Ford als Alltagsauto zu fahren, machte er sich mal daran seine Schrauberkenntnisse, Schraube links auf und Schraube rechtszu, zu erweitern. Also mal Motorhaube aufgemacht und gestaunt. So viele Kabel und Schläuche, au weia. Ein kleines ein mal eins vom Vater und er konnte immerhin Motorblock, Zylinderkopf und Luftfilter auseinander halten.
    Was war das? Ein Abblendlicht hatte seinen Geist aufgegeben und Carsten sein erstes Erfolgserlebnis als Schrauber, eine Glühlampe gewechselt. Heute kann er darüber nur lächeln, hat er doch mittlerweile schon weitere und tiefere Eingriffe vorgenommen.
    Carsen verschwand nun in den Weiten des Internets um Tuningseiten oder ähnliches zu entdecken. Was er fand sollte sein Caprifandasein endgültig verbessern. "Caprihome.de". Hmmm, einfach mal angemeldet, denn man gehörte ja durch den Besitz des Autos irgendwie dabei.
    Erster Forumeintag, natürlich ohne Vorstellung, was ist schon Nettiquette, natürlich "Tuning für Vierzylinder". Posten natürlich entgegen den Regeln ohne mal die Suchfunktion zu benutzen, aber aller Anfang ist schwer.
    Auf Antworten wartend mal das Forum durchgeblättert und gelesen, mit Begeisterung Restaurationsberichte samt Fotos quasi eingesogen und noch mehr über Technik gelernt. Und viele verschiedene Leute, Männer und Frauen, Alt und jung, kennen gelernt, die allesamt das Hobby Capri verband.
    Zurück zum Tuning, die Antworten gingen allesamt in eine technische Richtung, in welcher er sich (noch) nicht auskannte. Fächerkrümmer, Ansaugbrücke mit 44 IDF Vergaser, scharfe Nockenwelle, Luftfilter...
    Luftilter? Das war doch das Plastikdings auf dem Zylinderkopf. Luftfiltereinsatz aha.
    Kurz mal ebay bemüht und einen K&N Luftfiltereinsatz ersteigert. Mehr Leistung, besserer Durchzug, weniger Verbrauch und noch mehr stand in der Beschreibung. Carsten kam sich vor wie ein Tuner aus The fast&the furios. Ganz nebenbei noch auf Anraten seines Vaters ein Reparaurbuch ersteigert, was für lange Zeit ein guter Gefährte werden sollte bei den Schrauberarbeiten, die noch folgen sollten.

    Geplant waren nun unter anderem Winterräder, da der Winter vor der Tür stand.

    Dazu mehr im Kapitel 7: Wintereinbruch und Einbau vom Radio

    Also wir sind in der Story grade Ende 2003, da existieren leider keine Fotos. Werde allerdings immer mal wieder welche einstellen, wie die original Polaroids vom 1500er meines Vaters etwas weiter oben. :D

    Kapitel 5: Zulassungsstelle und endlich fahren

    Endlich TÜV und nun nur noch Zulassen und dann endlich die Ford Langnase fahren. Also ging der Escort auf seine vorletzte Fahrt zur Zulassungsstelle. Angekommen alle Förmlichkeiten erledigt und den Escort entstempelt. Beim Anmelden fragte der Mitarbeiter, was denn das für ein Fahrzeug sei. Dabei studierte er angeregt den Fahrzeugbrief.
    Nachdem Carsten ihm mitgeteilt hatte, dass es sich um einen Ford Capri handelt, folgte mal wieder das, was in Zukunft noch öfters passieren sollte: Wildfremde Menschen erzählten, dass sie auch mal einen Ford Capri hatten und wie toll und schön sie das Auto war. Ende der Gechichte war meistens eine "Waren das noch Zeiten" - Floskel in verschiedensten Ausführungen.
    Ein Wunschkennzeichen gab es für Carsten nicht, die alten OTW (Ottweiler, Gemeinde im Saarland) - Kennzeichen, wie sein Vater auf seinem Capri hatte, gab es ja schon einige Jahre nicht mehr. Daher per Zufallsprinzip zum Kennzeichen NK-EA 755. Immerhin erhielt der Capri die Buchstaben EA. Die gleichen, die der Vater auf seinem Capri hatte (siehe Bild oben).
    Nur noch schnell nach Hause, diesmal ohne Verkehrskontrolle, und Schilder an Capri schrauben. Natürlich vorderes Kennzeichen schief gebohrt vor Aufregung.
    Schon Tage zuvor eine Kassette zusammengestellt, ein CD - Radio war noch in Planung, und reingeworfen. Angeschnallt, Capri angeworfen und los geschippert.
    Was ein Gefühl, klassisches Auto, klassische Rockmusik auf den Ohren und dann die erste Querstraße und Carsten hatte Vorfahrt. Hätte gehabt, wenn da nicht die Omma von drei Häusern weiter mit ihrem Hasenkasten (=kleines Auto) ihm so die Vorfahrt nahm, dass er die neuen Räder wunderbar abradieren musste, um einen Unfall zu verhindern.
    Der Rest der Fahrt verlief dann eher ruhiger.
    Überall bewundernde Blicke und mehrmals Daumen hoch. Schönes Gefühl. Dabei waren auch Tuner von anderen Fabrikaten dabei. Keine blöden Sprüche oder ähnliches wie die Manta Fahrer ertragen mussten.
    Legendär wurden die Fahrten in Carstens Capri zur Fachhochschule als Fahrgemeinschaft. Zu viert im Capri und die hintern Passagiere auch so um 1,85 Meter.
    Carsten saß nie hintem im Capri, den roten vom Vater hatte er noch nicht erlebt.
    Das erste bewußt erlebte Auto war ein silberner 1er Golf GTI, den er mal erben sollte. Wie fast alle 1er wurde dieser allerdings vom Rost gefressen und machte noch Karriere beim Stockcar in Frankreich.

    Heute Abend das Kapitel 6, erste Basteleien und Entdeckung Caprihome. Sofern ich auf der Nachtschicht dazu kommen sollte ;)

    Bitte sehr :D

    Kapitel 4: TÜV Prüfung

    Vom Onkel (Ruhe in Frieden) wurde Carsten zum örtlichen Schrauber geschickt, welcher sich der notwendigen TÜV Arbeiten annehmen sollte.
    Außer neuen Reifen sollte ein Radbremszylinder ausgetauscht werden. Da Carsten damals noch nicht wußte, um was es sich dabei handelt, schrieb er sich das lieber auf.
    Im großen Auktionhaus wurde sodann zugeschlagen, Caprihome, Peter Wade oder Oldcars waren ihm noch nicht bekannt. So weit so gut, fehlten nur noch die Reifen.
    Im großen Reifenhandel des Globus-Marktes, übrigens ein saarländisches Unternehmen, war man sich sicher, dass man alle Arten von Reifen hat bzw. bestellen kann. Dem netten Herrn die Dimensionen der Reifen diktiert und dieser suchte im Computer. Und suchte, und suchte...
    Sind sie sich sicher mit den Angaben? Kurz mal Fahrzeugbrief rüber gereicht.
    "Hmmm, hamm wa nicht und gibts nicht mehr."
    Na toll. Wo sollte er die nun her bekommen?
    Zurück in der Werkstatt machte sich der Schrauber gleich ans Werk. Nachdem diesem die Sache mit den Reifen erläutert worden war, brummelte dieser vor sich hin, dass er die Reifen dann besorgt.
    "Ich kenn da jemanden, der jemand kennt.", alter Spruch im (kleinen) Saarland.
    Zwei Tage später war der Capri dann fertig für den großen Auftritt beim TÜV. Den Termin hat auch der Schrauber abgemacht. Er kannte ja dort auch einen... Das Auto sei dort angemeldet und die wüßten Bescheid. Was das heißen sollte wußte Carsten noch nicht.
    Also rote Nummer drauf und los gefahren.
    Unterwegs Verkehrskontrolle durch die Polizei. Aber da er selber beim Trachtenverein arbeitete, war dies auch kein echtes Hindernis. Außerdem wollten die Herren sich eigentlich nur das Auto anschauen...
    Beim TÜV angekommen und angemeldet wurde ihm gesagt, er solle sich mit seinem Auto einreihen. Es handelte sich um einen Lkw - TÜV.
    Also standen ca. 15 Lkw in Reih und Glied, dazwischen Carsten im Capri. Muss lustig ausgesehen haben. Kurz nach Carsten tuckerte noch ein 3er Golf auf den Hof. Der sollte noch eine Rolle spielen.
    Dann war ER an der Reihe.
    Also in die Halle und bloß nicht in die Grube fallen beim reinfahren.
    Der Prüfer war direkt begeistert und begann nebenbei den Capri zu prüfen. Dabei erzählte er, dass er auch ml mehrere davon hatte. Aber den "Essex". Um nicht dumm da zu stehen, da Carsten sich noch nicht sehr mit anderen Motorisierungen auskannte, nickte er nur und sah weiter zu, wie die Prüfung lief.
    Bremsen ok, Lichter funktionierten, Hupe auch... Bremsentest auch mit Bravour bestanden.
    Blech auch sehr gut für das Alter.
    Dann der Abgastest.
    "Ob er den besteht?" Carsten wurde mulmig.
    Testgerät an der Batterie angeschlossen. Leerlaufdrehzahl 722. Interessant. Was neues gelernt, an der Batterie kann man die Drehzahl abgreifen. Das merkte er sich um später irgendwo den Schlaumeier zu spielen.
    Dann die Sonde in den Auspuff.
    Ojee, das Gesicht vom Prüfer sprach Bände. Auf dem Bildschirm erschien eine rote Zahl. Rot sah nicht gut aus, alles andere war grün.
    Nebendran wurde gerade der Golf auf Rost untersucht.
    Der Prüfer von Carsten nachm die Sonde heraus und startete den Messvorgang neu. Dabei schob er die Sonde in den Auspuff vom Golf hinein.
    Nun waren alle Zahlen grün. Zufrieden nickte der Prüfer in Richtung seines Kollegen, welcher etwas irritiert drein blickte.
    Bezahlt und TÜV war ohne Mängel bestanden!
    Nach Hause gefahren, Kennzeichen in der Werkstatt abgegeben und auf das nächste Abenteuer, die Zulassungsstelle vorbereitet.

    Dazu mehr in Kapitel 5: Zulassungsstelle und Endlich fahren

    Kapitel 3: Bestandsaufnahme

    Nach Gewinnen der Auktion war es dann so weit. Per Eltern-Express nach Hanau an die bekannte Landstraße, wo ein Autohändler neben dem anderen residiert.
    Ein typischer Schotter - Autohandel mit einem Container als Büro und verblichene, einst bunte, Girlanden am Metallzaun. Fehlten nur noch die Kettenhunde und ein Typ mit Flinte und fertig wäre der Klische-Gebrauchtwagenhändler aus einem zweitklassigen Film aus Amerika.
    Egal, schon bei dem Einfahren auf das Gelände sah Carsten sein neues Auto mitten auf dem Hof stehen. In weiser Voraussicht hatte er den Umschlag mit dem Geld vorher seinem Vater in die Hand gedrückt um vor Ort alles zu regeln.
    Somit konnte er gleich zum Auto hin und alles in Augenschein nehmen.
    Der Capri war noch schöner als er es sich gedacht hatte. Nach mehreren Runden um das Auto kamen der Verkäufer und die Eltern dazu.
    "Ob ich denn mal einsteigen wolle?" wurde er gefragt.
    Das erste Mal aufsperren mit einem mechanischen Geräusch erzeugte bereits die erste Gänsehaut. Im Auto sitzend wollte er nur noch eines: Den Motor anlassen.
    Direkt sprang er an und brummelte ruhig vor sich hin. Kurz noch mit den etwas unkonventionellen Schaltern und Hebeln vertraut gemacht und die Kurzkennzeichen dran geschraubt. Fertig.
    Nach Verabschiedung der Eltern und des Verkäufers tuckerte er erst einmal zur gegenüber liegenden Tankstelle. Ohne Abwürgen des Capris. Ehrlich...
    An der Tanke direkt von mehreren anderen Kunden auf das wunderschöne Fahrzeug angesprochen worden. NIemand achtete auf den kurz nach Carsten mit seinem Porsche auftauchenden Yuppie im teuren Anzug.
    Ganz neue Erfahrungen für beide wahrscheinlich.
    Nach Volltanken dann über die Landstraße und das Fahren mit dem neuen Fahrzeug genießen. Was ein Fahrgefühl. Toller Sound, guter Anzug und vibrierendes Lenkrad. Erste Ampel und fast ein Auffahrunfall. Ok, das nächste Mal etwas fester und das von Beginn an auf das Bremspedal drücken.
    Zwei Stunden Autobahn und endlich zu Hause und erste Bilder fürs Familienalbum schießen.
    Was ein Tag.

    Im nächsten Kapitel, TÜV Prüfung, erfahrt ihr vom Abenteuer von Carstens Capri beim TÜV.

    Danke fürs Lesen und das nette Feedback :)

    Kapitel 2: Die Autkion

    15 Jahre waren vergangen und nun hatte Carsten schon längere Zeit sein erstes Auto. Einen schwarzen Ford Escort 1,4 CLX. Neben der Schule in der Wurstfabrik geschuftet und etwas Geld angehäuft dachte er sich, ein neues Auto müsse her. Mit 2000 Euro fand sich allerdings damals nichts "passendes" wie er dachte. So wurde der Autokauf erstmal auf Eis gelegt.
    Bis zu dem Tage, an welchem er nach einem Fußballturnier und ein paar Bier (oder eher ein paar mehr) zu seinen Eltern kam und auf Gut Glück in Ebay reinschaute. Irgendwie landete er auf einer Auktion eines schwarzen Autos. Es war das gleiche, was er damals (im ersten Kapitel) vor dem Haus hat stehen sehen.
    Ein schwarzer Ford Capri 3 mit Reihenvierzylindermotor und 101 PS, was gegenüber den 75 PS des Escorts, die er irgendwie nie gespürt hatte, nach sehr viel klang.

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    Die Auktion lief noch rund eine Stunde. Also mit zitternden Händen mitgeboten und gebangt...
    Irgendwann kurz vor Ende der Auktion die Ernüchterung, das Gebot lag mittlerweile bei 2150 Euro.
    Schnell bei den Eltern nachgefragt, ob man das denn subventionieren würde, was jedoch abgelehnt wurde. Vielmehr mußte er sich eine Standpauke über die Wahl seines zukünftigen Autos anhören.
    Auktion vorbei, verloren.
    Egal, von der Welt und den Eltern unfair behandelt, begab Carsten sich auf das Dorffest im Nachbarort. Dort traf er sich mit ein paar Freunden und trank auf die Niederlage bei der Auktion. Und auf die Niederlage seine Eltern für seine Idee zu überzeugen.
    Mit schwerem Schädel und ohne Geld machte er sich nun zu später Stunde zu Fuß nach Hause auf. 7 Kilometer Landstraße...
    Zuhause angekommen noch ein Absackerbier und PC angemacht. Emails gecheckt, doch halt: Was war denn das? Eine Nachricht vom Auktionhaus, welche mit "Herzlichen Glückwunsch" begann? Was sollte denn das?
    Die Nachricht angeklickt und gelesen breitete sich ein fettes Grinsen auf seinem Gesicht aus. EIn Spaßbieter hatte mitgeboten, welcher nach Auktionsende gelöscht wurde. 1950 Euro ärmer aber dafür seinen Ford ersteigert.
    Ob der Verkäufer selbst das Spaßgebot abgegeben hatte, um den Preis in die Höhe zu treiben, wurde konsequent ignoriert.

    Im dritten Teil, Bestandaufnahme, folgen die Beschreibung des Zustandes sowie erste Erfahrungen...

    Kapitel 1: Die erste Begegnung

    Es muss im Jahre 86 oder 87 gewesen sein, als klein Carsten das erste Mal einen Ford Capri bewußt wahrgenommen hatte. Gerade in den verhassten Nachbarort umgezogen, Rivalitäten gibts auch im kleinsten Bundesland, führte der Weg zu einem Abenteuerspielplatz immer an einem alten Haus vorbei. Daneben stand er. Ein grauer Ford Capri 3, wie sein Vater ihm auf Nachfrage mitteilte. Damals konnte Carsten mit dem Wort "Projekt" in Bezug auf ein nicht fahrbereites Auto noch nichts anfangen.
    Die Zeit verging und jedes Mal auf dem Weg zum Spielplatz blieb klein Carsten stehen und bestaunte das wunderschöne Auto.
    "So einen will ich später mal haben" erzählte er seinen Freunden. Die hatten als Traumauto den Knight Rider oder das Auto von Batman und lachten ihn aus, dass er sich solch ein Vehikel ausgesuchtedanke hatte.
    Auch sein Vater winkte immer ab, als er damit anfing. Zu alt, dauernd kaputt und säuft zu viel. Außerdem alle total verrostet. Er sprach angeblich aus Erfahrung, besaß er doch einst selbst einen 1500er Ford Capri 1 in gelb. Später in rot, nachdem er bei Glatteis eine Mauer mitgenommen hatte. Zwei alte Polaroid zeigten das Auto vorm Elternhaus seines Vaters. Nicht ganz mein Modell aber immerhin.

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    Der Gedanke blieb, der erste Capri verschwand eines Tages. Offenbar war der Projektleiter verstorben und der neue Hausbesitzer hatte den Wagen verkauft oder noch schlimmer vielleicht verschrottet.
    Es sollte noch weitere 15 Jahre dauern bis es so weit war... Mehr im zweiten Kapitel: Die Auktion.

    Hallo liebe Forum - Gemeinde!

    Ich wollte mal all denen hier danken, die mir in den letzten 11 (in Worten "Elf") Jahren dabei geholfen haben, dass mein geliebter Capri gestern anstandlos seine TÜV - Plakette bekommen hat. Viele hatten immer gute Tipps und Tricks, andere gerade die fehlenden Ersatzteile oder mal etwas Aufmunterung auf Lager. Dafür wollte ich einfach mal Danke sagen!

    Weiterhin werde ich hier die Geschichte meines Capris in Fortsetzungen beschreiben, die Geschichte hält doch einige lustige Anekdoten bereit wie ich denke.

    Teil 1 erscheint sehr bald :)

    Carsten (ausm Saarland der)

    Hallo!
    Habe zu meinen Fragen schon die Suchfunktion benutzt aber nicht alles gefunden. Daher bitte ich schon mal um Entschuldigung, wenn ich was übersehen haben sollte.

    1. Mein Capri läuft nachdem ich ihn angelassen habe ganz normal bzw. mit leicht überhöhter Drehzahl (ca. 1000 Umdrehungen). Wenn ich Gas gebe nimmt er das ganz gut an. Wenn dann die Drehzahl dann wieder zurückgeht dann leider runter bis ca. 300. Dann wieder hoch bis 600 und so weiter bis er sich schüttelt und ausgeht.
    Einiges hab ich schon gemacht bzw. wurde gemacht:

    - Da ich dachte, dass die Zylinerkopfdichtung hinüber ist wurde diese gewechselt, hab ich machen lassen
    - Zündkerzen gewechselt (Motocraft)
    - Zahnriemen gewechselt und Markierungen beachtet (stimmen immer noch)
    - Vergaser wurde auseinander genommen, gereinigt und Dichtungen gewechselt. Grundeinstellung wurde vorgenommen
    - Ventile wurde eingestellt
    - Verteilerfinger und Unterbrecherkontakt gewechselt (auf blinden Verdacht hin)
    - Werkstatthandbücher gewälzt...

    - Zündung würde ich noch in Werkstatt abblitzen lassen
    - Gibts irgendwo eine Explosionszeichnung oder ähnliches, wo alle Schlauchverbindungen gezeigt werden? Hab alles nach meinen Büchern zusammengesteckt und evtl. hab ich was falsch gemacht. Hab nen zweiten Vergaser, da sind einige Anschlüsse anders (der verbaute ist MADE IN BOLOGNA, der andere MADE IN SPAIN, sind unterschiedlich).

    sonst fällt mir nichts ein, habt ihr eine Idee?

    2. Die Bremsen werden erneuert, hab nun schon gelesen, dass man die Leitungen in der Werkstatt biegen lassen sollte. Hat das jemand mal machen lassen und kann mir sagen, was er ungefähr für die 7 Teile bezahlt hat?

    3. Kotflügel: Ich würde gerne wissen, was eurer Meinung nach die beste Lösung ist beide Kotflügel zu ersetzen. Beide sind ganz vorne am Frontscheinwerfer durch.
    Der rechte darüber hinaus verbeult und untem am Schweller rostig. Würd demnächst Bilder hier reinstellen, evtl. würde eine Reparatur in Frage kommen, aber da vertrau ich mal auf eure Erfahrung.

    Grüße

    Carsten

    Wie meine Vorredner und Rednerinnen gesagt haben, m ach dat Ding fertig. Unserer war auch ziemlich fertig, der Motor total im A.... und am Anfang noch nicht viel Ahnung gehabt. Aber man wächst am Projekt. Das Geld und die Stunden, die in unserem Baby drin stecken, zähle ich schon lange nicht mehr.
    Aber als dann nach 2,5 Jahren zum ersten mal der komplett selbst überholte Motor ansprang und schnurrte wie ein Kätzchen wußte man wieder warum man das alles gemacht hat.
    Nun steh ich mit kaputten Schwellern da, hab keine Ahnung vom Schweißen und keinen der das kann. Aber wie gesagt, man kann ja alles lernen. Nur wird es leider nix mit TÜV in diesem Jahr denke ich.

    Also Kopf hoch, geht immer weiter. Wie oft hab ich schon gehört, dass ich mir was "anständiges" kaufen soll. Aber das kann ja bekanntlich jeder :rolleyes:

    Mal wieder danke für die Hilfe Leute, werd gleich mal im Postfach nachschauen.

    Was ich gegen Oldcars habe? Noch nicht mal wegen der Preise. Aber ich hatte mal nen Endtopf bestellt und auch bekommen. War allerdings einer für nen 1er Capri. Das wollte ich dem Heini am Telefon dann sagen. Aber der meinte nur, das Teil wär richtig und ich solle es dran machen. Ich habe ihn dann gefragt, wie ich fahren soll wenn ich das Ding dran habe weil mein linkes Hinterrad dann weichen muss...

    Und beim Motorüberholen habe ich festgestellt, dass der Dichtungssatz fast komplett Müll ist. Die Ventildeckeldichtung 4 (!) cm zu kurz, Ansaugkrümmerdichtung aus Papier...

    Das sind so meine Erfahrungen.

    Ganz im Gegensatz dazu P. Wade, aber den kennt ihr ja auch.

    Deshalb vermeide ich es, bei oldcars zu bestellen.

    Na das klingt ja nach ein bißchen Hoffnung ;) wär echt nett mit den Bildern, dann seh ich mal, was auf mich zu kommt. Wenn mich nicht alles täuscht, hab ich die Rep-bleche auch schon gesehen. Dachte ich brauche das ganz lange Teil obwohl eben nur hinter dem Kotflügel was gegammelt ist.
    Und eben ein "kleines bißchen" vom Kotflügel wo er angeschweißt war.

    Hallo liebe Caprifreunde!
    Nachdem wir ja nun den Motor zum Schnurren gebracht haben und mit der Überholung der Bremssättel fast fertig sind haben wir mal nachgesehen, wieviel Rost unser Capri wirklich hat.
    Außer den Spitzen der Kotflügel und einem kleinen Loch an der Schürze hatten wir eigentlich gedacht nix zu finden.
    Als meine Freundin dann den Schraubendreher im Schweller auf der rechten Seite verschwinden ließ, ahnten wir böses. Auf dieser Seite ist der Kotflügel am unteren Teil durch einen, ähm Rempler nicht mehr angeschweiß. Darunter hat es wohl munter gegammelt.
    Auf der anderen Seite sieht es nicht ganz so schlimm aus, muss aber gemacht werden. Wird also nix mit TÜV in diesem Jahr.

    Nun meine Fragen:

    -Weiß irgendjemand, was eine Reparatur der beiden Schweller kosten würde und kennt vielleicht jemand eine Werkstatt oder Bastler (Nähe Saarland) der das kostengünstig UND gut machen kann?
    -Wie sieht es mit Reparaturblechen aus? Habe bisher nur bei oldcars was gefunden und möchte dort eigentlich nix mehr bestellen, bei P. Wade ruf ich demnächst mal noch an

    Habe in der Suchfunktion leider nix passendes gefunden.

    Zum Glück gibts ja Kurzkennzeichen, werd also beim Capri - Treffen im Saarland in diesem Sommer dabei sein. Hoffe, ihr habt alle eure Caprihome - Pullis an, damit ich jedem der mir schon geholfen hat ein Bier ausgeben kann :))

    So, habe nun meine Reparatursätze bekommen. Werde nur aus der Anleitung nicht schlau. Kann mir mal bitte jemand in kurzen Stichpunkten sagen, wie das geht und was ich beachten muss?

    Scheiben und Beläge krieg ich hin, aber den Bremssattel überholen? Keine Ahnung wie das geht... in der Suche hab ich nix passendes gefunden und im WHB sowie Jetzt helfe ich mir selbst sit über Bremsen gar nix drin.

    hab ich etwas unverständlich formuliert glaub ich, scheiß Bier. Werde mal nachmessen bin aber auch der Ansicht, dass es die größeren sind. Und dabei wollte ich schon zum TÜV fahren :rolleyes: naja, das kennt ihr ja wahrscheinlich, ein Problem beseitigt und 2 neue gefunden :D

    Edit: Hab mal nachgemessen und auch viel im net und meinen Büchern gestöbert, sind wirklich die mit 54 mm Durchmesser, danke!