Beiträge von turbobarde

    Ich hab mir eine Welle fürs MT75 anfertigen lassen. Habe die alten Wellen mit den jeweiligen Anschlüssen mitgenommen.
    Die haben sich gut ausgekannt und haben dann eine komplett neue Welle angefertigt.
    Preis war um die 250€

    Hatte, bzw .habe auch das gleiche Problem.
    Neue Repro-Lager nach einer Komplettüberholung eingebaut und auf einmal haben die Lager Öl durchgelassen. Habe mit den Originalen Lagern die letzten 20 Jahre kein Problem gehabt. Das ganze vom Ford-Händler einbauen lassen, und nur geleckt.
    Nach der dritten Reklamation mit solchen Aussagen wie: "Wir benötigen die Original-Einbaurechnung, sonst können wir keinen Ersatz leisten, Wurden die Lager falsch herum montiert? und und und... habe ich dann aufgegeben. Ich werde nun SKF einbauen. Hat jemand die Teilebezeuchnung für die Lager, Ankerplatten und Schrumpfringe?
    Bei Fahrwerkskomponenten werde ich , sofern es geht, nur noch Markenhersteller verwenden. Leider gibts oft nicht mehr Originalteile.

    Ich hatte am Anfang meiner Turbo-Karriere auch mal Lehrgeld gezahlt. Mir war es dann zu blöd und ich hab meinen nächsten Motor selbst aufgebaut.
    Nichts Dramatisches, fahre mit Pressringen und ordentlich Druck. Seither keine Probleme und ich schone mein Auto nicht, so wie auf der Klassikwelt :-))
    Das ganze ist hauptsächlich solide Handwerkskunst. Hier zählt Präzission und Verstand. Das kostet Geld, wenn mann es extern machen lässt, oder mann stellt sich selber dran und weiß was man gemacht hat.

    Der Turbomotor ist eigentlich unkompliziert. Mechanisch Standfest machen und die entsprechende Peripherie, wie Ladeluftkühler, Abgasseitiger Bypass, verstärkter Wasserkühler, angepasstes Gemisch und man hat richtig Spass:-))

    Jau, war richtig geil. Motorsport pur und wir mussten uns vor einigen Rennwagen nicht verstecken. Obwohl auch ich am Anfang mit Ladedruckmangel gekämpft habe. Aber die Ursache, ein Riss am Gummibogen unter der Schlauchschelle, wurde schnell gefunden. Das war auch das einzige, obwohl das Auto erst kurz vor knapp in ein paar Nachtschichten fertig wurde.
    Nur Schade, dass der Markus so schnell aufgab :-((

    Prinzipiel ist es egal, wo das Mittenlager liegt. Wictig ist der Winkelversatz von der Eingangswelle zur Ausgangswelle. Der darf ma.x 5° betragen. Dabei ist die Flucht nicht entscheidend. Beispiel Unimog, LKW, Geländewagen, Cross-Racer.

    Laut meinem Motorenbauer halten die alten Gussblöcke auch mal gute 1000°C
    Mann fährt ja kaum noch länger über eine viertel Stunde unter Volllast. Oft wird ja kurz vom Gas gegangen. 3 Km bei 240 sind ja nicht einmal eine Minute.

    Ich habe irgendwo noch ein Gutachten zum Umbau auf Werksturbo mit allen Nummern und auch den Verbreiterungen und sonstigen Karosserieteilen.
    Wenn Du auf 2.8i umrüstest, dann bau dir noch eine Breitbandsonde ein, um das Gemisch zu messen. Ausserdem Einspritzanlage überprüfen. Ansonsten kann ich 2.8i Turbo nur empfehlen. Mit Vergaser war ich nie Glücklich.

    Dank Jan aus dem Forum habe ich nun einmal einen Druckspeicher zerlegt, um die Leckagen ausfindig zu machen.
    Deutlich zu erkennen an der Membrane die Risse und Versprdungen.
    Das ist der Hauptgrund, warum die Druckspeicher mit den Jahren undicht werden.
    Der Kraftstoff entweicht dann durch den Entlüftungsanschluss.
    Leider ist dies nicht immer offensichtlich zu erkennen, da der Kraftstoff ja schnell verdunstet. Manchmal sieht man es an dem Austrittsstutzen.
    Am besten mal kontrollieren, wenn der Druckspeicher schon älter ist.