Beiträge von chaoschemiker

    Jetzt hab ich mal im Fussraum "rumgewühlt" und mit Lampe + zusätzlich Scope in den Lüftungskasten geschaut:
    - Alle Schläuche waren und sind knickfrei verlegt und sauber gesteckt
    - Alle Schläuche und Düsen sind nicht verstopft
    - Alle Klappen sind voll beweglich
    - Der Schaumstoff auf den Klappen ist nicht beschädigt/gelöst/gequetscht
    - Der Kasten innen ist abgesehen von einem kleinen Blatt absolut sauber
    Alles wieder zusammen gebaut 12km gemächliche Probefahrt und Temperatur mit IR-Thermometer gemessen:
    - Aussen 12°C
    - Fahrerseite (unten) 65°C
    - Beifahrerseite (unt.) 43°C
    Oben hab ich nicht gemessen, da es wegen der Scheibe mit dem IR schwierig ist, aber gefühlt sind da auch die gut 20K Unterschied.

    Mein Verdacht ist nun, das die Wasserschlangen im Wärmetauscher auf der Beifahrerseite verstopft sind und deshalb dort weniger warm raus kommt. Kann sowas sein?

    Mir ist aufgefallen das meine Heizung auf der Fahrerseite oben und unten gut warm gibt, auf der Beifahrerseite aber deutlich weniger Wärme raus kommt (oben wie unten). Nur wenn der Heizungshebel am roten Anschlag steht, kommt auch dort heiss raus. Ein bisschen in Richtung blau und es wird deutlich kälter. Wie eingangs erwähnt nur auf der Beifahrerseite.
    Der Heizungsblock im Fussraum wurde vor ein paar Jahren mal zerlegt und die mit Moosgummi belegte Klappe mit ca. 5mm dickem Schaumstoff neu beklebt, weil der Moosgummi wegbröselte. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es in den "Innereien" keinen Unterschied für rechts und links, sondern nur diese eine Klappe, die den Wärmetauscher mehr oder weniger abdichtet. Könnte da beim Zusammenbau was falsch gemacht worden sein? Andererseits, ist es mir die letzten Jahre nicht aufgefallen, das die Heizung nur einseitig ging ?(

    Motor läuft wieder wie eine eins.

    Alle Membranen und Dichtungen am Vergaser getauscht. Ursache war jedoch ein Riss im Unterdruckschlauch zum Zündverteiler. Ich vermute mal, das nicht nur die dadurch angesaugte Falschluft das Problem verursacht hat, sondern auch die nicht mehr richtig funktionierende Verstellung des Zündzeitpunktes.

    TB65:
    Danke für die theoretischen Erläuterungen zum Kat, aber das mit den kleineren Hauptdüsen steht so im TÜV-Gutachten drin. Zudem hast du geschrieben: "Wenn dein Luftventil mit den Originalen Düsen arbeitet stimmt etwas nicht da er so schon zu Fett läuft". Genau deshalb wird da ja gezielt Falschluft zugegeben, um das Gemisch abzumagern weil es zu fett ist und deshalb nicht ganz so effektiv verbrennt.
    Mein Leerlaufgemisch stelle ich gar nicht ein. Die LL-Drehzahl wird lediglich in warmem Zustand über die Rädelschraube des Gaszuganschlags eingestellt. Probleme mit Übergängen in der Warmlaufphase gibt es nicht. Die Startautomatik hält ihn kalt bei 1200-1500, wenn er warm ist, dreht er bei 750-800. Diese LL-Drehzahl wollte der TÜV-Prüfer beim letzten mal und ich hab es seitdem nicht mehr hochgestellt. Ist für mich gefühlt zwar zu niedrig, aber der Motor läuft damit problemlos, auch wenns mal länger dauert (z.B. Stau)
    LL-Gemisch mit ausgeschalteter Regelung einstellen nützt auch wenig, denn der Kat wirkt dann immer noch als ungeregelter und wandelt noch immer den Grossteil des CO in CO2 um. Zum einstellen des Gemisches müsste man also den Kat ausbauen - oder wie du geschrieben hast vor dem Kat messen. Was mangels Loch im Auspuff bei mir aber nicht geht.

    Zu früh gefreut - es ist wieder da. Ich denke jetzt habe ich auch den Fehler gefunden:
    - Kräftige Hammerschläge auf das Magnetventil -> Keine Wirkung
    - Schlauch vom Magnetventil zum BKV-Schlauch mit Wapu-Zange abgequetscht -> Keine Wirkung
    - Schlauch vom BKV zum Ansaugkrümmer abgequetscht -> Keine Wirkung
    - Schlauch vom Verteiler abgequetscht -> Keine Wirkung
    - Schlauch zur Beschleunigerpumpe abgequetscht -> Drehzahl geht massiv runter, nach lösen der Quetschung läuft Motor wieder einwandfrei mit konstanter Drehzahl. Da werde ich mir das Teil mal genauer ansehen müssen

    Zu meinem G-Kat: Ist gar nicht eingetragen. Hab ihn eingebaut kurz nach dem Skandal mit dem unwirksamen Diesel-Russfiltern. Bei der TÜV-Abnahme musste ich erfahren, das wg. diesem Diesel-Schmuh Umrüstungen mit Einfluss auf die KFZ-Steuer nur noch mit KBA-Gutachten gehen. Alte TÜV-Gutachten sind das Papier nicht mehr wert auf dem sie damals gedruckt wurden. Eine Ausnahmegenehmigung wurde durch das Landratsamt abgelehnt, da ich nicht in einer Umweltzone wohne. Hab ihn trotzdem (ohne Eintragung) drin gelassen, da
    - Keinerlei Probleme bei der AU mehr
    - Spritverbrauch ca. 10% gesunken
    - Subjektiv mehr Leistung
    Weniger Sprit und (subjektiv) mehr Leistung erkläre ich mir dadurch, das durch die gezielt zugegebene Mehrluft eine bessere Verbrennung stattfindet. Normalerweise müssen für den G-Kat nämlich kleinere Hauptdüsen rein. Mit ein Grund ist bestimmt der, damit die Leistung gleich bleibt. Da meiner nicht eingetragen ist, sind noch die normalen Hauptdüsen drin.

    Danke für eure Tipps. Das sind die die auch die Suchfunktion hergibt. Ja, ich hab sie benutzt :)

    Bin jetzt ca. 300km mit dem Mangel gefahren und hab dabei festgestellt, das er nicht immer da ist. Seit ca. 100km überhaupt nicht mehr. Deshalb vermute ich einen mechanischen Defekt. Was ihr nicht wisst, ich hab einen G-Kat nachgerüstet. Mein Hauptverdächtiger ist dabei das Magnetventil, das gezielt Falschluft aus dem Lufi in den Schlauch zum BKV leitet. Wenn das nämlich in offener Stellung blockieren würde, würde das viel erklären. Beim Zündung einstellen habe ich immer den Unterdruck-Schlauch zum Verteiler abgezogen und das verursacht weniger sägen, als es jetzt vorhanden ist. Da muss schon wo ein gewaltiges Loch sein.

    bremsenreiniger sollte es doch eigentlich auch tun. Zündung? Ventile?

    Hab es gestern nach 50km Autobahn nochmals geprüft. Mit Bremsenreiniger merkt absolut nichts, ausser man sprüht in der Nähe vom Ansaugrüssel. Der Motor war auf der Ansaugseite schon tropfnass vor lauter Bremsenreiniger und es hatte keinerlei Einfluss auf die Drehzahl

    Zündung schliesse ich aus, da er die ersten 2-3km nach Kaltstart einwandfrei läuft. Erst wenn die Kaltstartautomatik langsam abschaltet tritt das sägen auf.

    Ventile schliesse ich aus, da der Motor oberhalb 2000 U/min tadellos läuft. Auf der Autobahn merkt man ausser im Stau absolut nichts.

    Hab es übrigens mit dem Gas versucht. Das taugt nichts. Selbst wenn ich die Lötlampe direkt in den Ansaugrüssel reinhalte hat das keinen Einfluss. Vermutlich kommt da zu wenig Gas raus, bzw. wird zu schnell vom Ventilator weggeblasen.

    An meinem 2.0 OHC ist schlagartig das typische Leerlauf-Standardproblem aufgetaucht:
    Leerlauf der bisher ziemlich konstant bei ca. 800 U/min war eiert jetzt zwischen 500 uns 1000 U/min und der Motor geht öfters aus. Da er beim Kaltstart (mit Startautomatik) die ersten 2km einwandfrei läuft, schliesse ich mal alles mit der Zündung aus. Ich vermute mal das das überfettete Gemisch die Falschluft ausgleicht.

    Jetzt hab ich ihm mal auf der Ansaugseite reichlich mit Bremsenreiniger besprüht, aber nichts gefunden. Mit dem Bremsenreiniger bekomme ich erst eine merkliche Drehzahländerung zu stande wenn ich direkt vor dem Ansaugrüssel am Lufi rumsprühe. Jetzt überlege ich mir, ob ich da mal mit der Lötlampe ran kann? Das Butan/Propan sollte doch deutlich besser wirken als Bremsenreiniger. Ich dachte mir, das ich mit geöffnetem Gasventil bei laufendem Motor mal alle Schläuche und Dichtungen lang fahre. Ist das Harakiri oder kann man sowas bringen?

    Ich habe beschlossen wieder UNF-Schrauben einzusetzen.

    Bei der 69 könnte es sich um die sog. Bossard-Nummer handeln. Ob Zufall oder nicht, aber Schrauben mit der BN 69 sind UNF-Schrauben mit Sechskantkopf, aber ansonsten total verschiedenen Durchmessern, Längen etc..

    Im folgenden Link setzen sie die BN 69 ähnlich der DIN 933/931: https://us.shop.bossard.com/group/index.cf…00:30002:9257:1 Am Ende der Tabelle steht die BN 69


    Da der obere Link eine https-Seite ist und ich nicht weiss ob die auch bei euch funzt kommt jetzt noch ein Link zu einem x-beliebigen Schraubenshop: http://www.dabag.bwise.ch/blaser/?srv=sortiment&pg=det&cmsrub=0&partnerId=8&rub=2002001&artNr=100007926&groupId=100004591

    Ich hab seit Anbeginn eine Bosch-Scheibenantenne innen an der Windschutzscheibe. Die wäre ganz "lochfrei" und mit dem Empfang bin ich auch zufrieden. Die heutigen sind empfangsmässig bestimmt noch besser als meine 30 Jahre alte. Vom optischen ist das ein max. 5cm grosses rundes Empfänger/Verstärkermodul das hinter dem Spiegel auf der Scheibe klebt. Von dem aus geht nach links und rechts je ein dünner Klebedraht ab, vergleichbar mit der Heckscheibenheizung. Die dünnen Kabel zum Radio sind alle unsichtbar unter den Verkleidungen.


    Wäre also eine Option ohne Loch zu bohren

    Danke für die Antworten

    Zitat

    Du kannst mal davon ausgehen, das diese Schraubenverbindung "nicht ganz wahllos" genommen wurde.

    Könnte eine gesetzliche Vorgabe (gewesen) sein. Ich habe in VW-Schrauber-Foren Hinweise darauf gefunden, das sicherheitsrelevante Verschraubungen, bei denen die Mutter an der Karosserie verschweisst ist, Feingewinde sein müssen. Die vermuten den Grund darin, das nicht der Feld-Wald-Wiesen-Schrauber da versehentlich eine 08/15-Baumarktschraube rein setzt.

    Wegen der Stabilität der Schrauben hab ich noch eine Frage. Die Kennzeichnung der originalen lautet "KAMAX 69". Rausgefunden habe ich, das Kamax ein Schraubenzulieferer der Autoindustrie ist. Über die 69, evtl auch 6.9 (nicht genau erkennbar), habe ich nichts finden können. Ist das eine Zoll-Belastungsangabe oder eine interne Kamax-Bezeichnung? Eine 8.8 nach unserer Norm sollte die Belastung doch gut abkönnen?

    An meinem 3er-Capri hat es linksseitig die ganze Stabihalterung aus dem Quer-/ und Längsträger rausgerissen. War von hinten her (unsichtbar) zusammen gerostet :( Da ich keine Reparaturbleche für den Bereich der Verschraubung finden konnte muss ich sie mir halt selber machen. Dabei stellt sich mir folgende Frage: Die Stabihalterung ist mit Feingewinde-Schrauben gemacht worden. Hat das einen tieferen Sinn, oder kann ich da bedenkenlos normale Maschinenschrauben nehmen?
    Die Frage betrifft jetzt vor allem den Querträger, da dort ja die "Mutter" nicht zugänglich ist und daher vor dem zusammen schweissen von hinten aufgeschweisst sein muss.

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    Geht das nicht Grube abdecken Capri mit dem Wagenheber reinziehen, und am nächsten Tag Capri rausschieben und Grube wieder aufdecken?

    Im Prinzip ja, aber ....
    Die Grubenbretter sind 40mm dicke, grob gesägte Dielen, vmtl. Nadelholz. Wenn ich mal von der Seite ran muss, dann steht der Wagenheber unter den Längsträgern immer mit zwei Rädern auf der Diele und drückt sich dabei gut 3-5mm tief rein. Ich hab so meine Zweifel, ob der Wagenheber sich da mit aufgebockten 500kg rüber schieben lässt.
    Ich habe beschlossen ihn aufgebockt stehen zu lassen mit 1/5 offenem Tor. Hab es vorhin mal ausgetestet beim Kühler ausbauen. Wenn er so steht das ich mich vor der Schnauze gerade noch runter schlängeln kann und auf den Heckspoiler ein Polster lege, dann bekomme ich das Tor zu gut 4/5 zu bis es auf dem Spoiler aufliegt. Mit diesem 40cm das es noch offen steht kann ich leben. Parke dann noch ein anderes Auto davor, dann sieht man es von der Strasse erst auf den 2.ten Blick das es nicht ganz zu ist.

    Zitat

    Oder mit nem Rangierwgenheber arbeiten.

    Bei meiner Grube (ca. 2/3 der Garagenlänge) komme ich nur dann vorne unten hin, wenn das Auto mit der Schnauze voran in der Garage steht und ich vor der Schnauze in die Grube steige, also der Auto-Popo aus der Garage rausschaut. In meinem Fall hat ein Rangierwagenheber deshalb einen ca. 1,5 m tiefen Nachteil. Ich kann daher nur entweder die Garage Tag und Nacht offen lassen, was ich wegen Werkzeug, Maschinen etc. nicht will, oder das Auto auf seinen Rädern rein schieben.

    Wobei ......, ich könnte evtl. doch links und rechts von der Grube einen Rangierwagenheber hinstellen denn ich hab zwei kleine. Vielleicht kann ich ja über die einen Balken legen, auf dem dann die Längsträger aufliegen. Ich werde es mir mal vor Ort anschauen, aber ich glaube das ist genau so fragwürdig wie meine Idee mit dem verspannten Holzstück. Irgendwie liegen dann nämlich mehr als 500kg auf einem Balken mit vmtl. mehr als 1m Spannweite.

    Bin gestern nach Feierabend mal in der Grube gewesen und hab mir das ganze von unten angeschaut. Am Längsträger hat es das seitliche Blech an dem der linke Stabi-Halter angeschraubt ist "bananenmässig" abgezogen und die vordere Befestigung hat es samt Blech drum herum komplett raus gerissen. War alles unbemerkt von hinten her zusammen gerostet, denn vom Motorraum her gesehen, sehen die abgerissenen Reste gut aus. Aus dem Grund will ich auch gleich noch vorsorglich die andere Seite machen. Da ich das mit Stabi + ggf. Kühler ausbauen, Reste sauber raus flexen/-schneiden, Bleche fertigen, einschweissen, zusammenbauen ...... unmöglich an einem Feierabend bzw. halben Samstag schaffe muss das Auto also mehrmals raus und rein geschoben werden. Dazu:

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    macht der Querträger nicht mit. Ich habe ne Rohkarosse mit VA und HA ohne Stabi geschoben, dabei lag das Rad am Radhaus hinten an. Wenn, dann wenigstens mit nem Spanngurt oder ähnlichen nach vorn ziehen, damit nichts schleifen kann.

    Kann das Federbein/Querlenker beim rückwärts schieben nicht auch nach vorne wegkippen? Wenn ich die Kiste reinschiebe (Kraft wirkt nach hinten) muss ich sie schliesslich auch mal wieder rausschieben (Kraft wirkt nach vorne). Dann müsste ich doch die Querlenker gegen verdrehen nach hinten und vorne schützen, also nach Feierabend z.B. je ein passendes Stück Holz zwischen Querlenker und Vorbau klemmen und dann die Querlenker mit einem Spanngurt nach vorne verzurren? Oder kippt es immer nur nach hinten?

    In dem Fall würde mein 4-jähriger fragen: "Warum" ?(

    Fahrzeug hat heute stark nach links gezogen und ging beim Bremsen schier über die Mittellinie. Daheim sah ich das er links etwas runterhängt und das linke Vorderrad nach hinten fast an den Kotflügel kommt. Beim drunter schauen sieht es so aus, als wenn die ganze linke Stabi-Halterung weggerostet ist und der Stabi deshalb in das (ehemalige) Blech hochgedrückt ist. Ich hätte für die Reparatur eine Grube zur Verfügung. In der habe ich schon öfters den Stabi ausgebaut, das ist also kein Problem. Die hat allerdings den Nachteil, das wenn ich runter klettern kann, steht der Capri halb aus der Garage raus. Falls es schlimmer ist als ich denke und ich nicht an einem Tag fertig werde, stellt sich mir die Frage, kann ich den Capri mit ausgebautem Stabi ablassen und 2m in die Garage reinschieben und stehen lassen? Ich schätze das die Querträger allein das schon packen, dachte aber ich frage sicherheitshalber mal nach. Möchte ungern die Garage mit Unmengen an Werkzeug, Maschinen und Material über Nacht offen lassen.

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    Auf jedenfall werden die neuen dann geschraubt! Muss auch noch neue auflageleisten machen. Schrauben müsste doch legitim sein, theoretisch ja ein tragendes Teil bei vielen Ford, aber da es ja auch GFK gibt (wohl mit Gutachten) kann der Prüfer da eigentlich nix sagen ?!

    Meine am Super GT (09/84) sind verschraubt und ich glaube auch das sie es bereits ab Werk sind. Alle Schrauben sind links und rechts exakt gleich positioniert und ich glaube kaum daß das eine Hinterhofwerkstatt macht. Zudem sind sie in Wagenfarbe überlackiert. Beim TÜV hatte ich deswegen noch nie Probleme bzw. bin auch noch nie darauf angesprochen worden. Ach ja, ich bin noch Erstbesitzer und der Capri war nur einmal für ein paar Monate zur „Massiv-Rost-Bekämpfung“ in einer 1-Mann-Hinterhofwerkstatt. Ansonsten hat nur Ford bzw. ich selber daran rumgeschraubt. Also kenne ich meinen Capri ziemlich gut.

    In dem Zusammenhang habe ich noch eine Frage:
    Bei mir steht wieder einmal die winterliche Rostbekämpfung an und zwar diesmal an den Kotflügeln vorne. Im Vergleich zum Themenstarter nur Kleinigkeiten, aber auch dafür bau ich sie immer aus um besser hin zu kommen. Das Problem dabei ist, das zwei der vier Schrauben an der A-Säule nur bei ausgebauter Tür zugänglich sind. Da ich keinen Türbolzenausdrücker habe, muss ich immer die Halterungen in der A-Säule abschrauben und danach wieder mühsam reinjustieren. Sch....arbeit. Deshalb überlege ich mir jetzt am Kotflügel an den 4 Löchern für die A-Säule auf der Aussenseite M8-Muttern aufzuschweissen und die Kotflügel dann von innen mit Maschinenschrauben fest zu schrauben. Dann müsste ich meiner Meinung nach nicht immer die Türen ausbauen. Ist das Verfahren mit aufgeschweissten Muttern brauchbar oder taugt das nichts?

    Problem gelöst, es war die Masse.

    Alles durchgemessen und sowohl auf (+) als auch auf Masse-Seite immer 0 Ohm. Dann mit eingeschleiftem Amperemeter am Zündschalter gemessen und da laufen doch tatsächlich nur mit Zündung und Radio 6A durch. Jetzt weis ich warum da die Kabel so dick sind. Das ganze mal zusätzlich mit Lüftung (also normale Fahrbedingungen) auf AN gelassen und ab und zu mal gebremst. Nach ca. 10min hab ich es dann: Radio geht aus, bis auf eine LED, Lüftung wird leiser und es gehen nur noch knapp 3A durchs Zünschloss. Ich dachte ich habs, aber Zündschalter hatte noch immer 0 Ohm. Allerdings hatte jetzt die Masse zwischen Akku und Karosserie 14 Ohm. Kontakte sahen zwar alle gut aus, aber nachdem ich eine Bypass-Leitung gelegt hatte ging wieder alles. Vielleicht ist ja da ein Kabelbruch im Massekabel? Werde jetzt jedenfalls mal noch ein zusätzliche Massebänder verlegen.

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    Und mal die Sicherungen drehen.

    Mach ich regelmässig 1x im Monat weil ich da schon oft genug Ärger mit hatte. Was meiner Meinung nach gegen die Sicherungen spricht ist, das die betroffenen Sachen an mind. 3 verschiedenen Sicherungen hängen. Aber ich werde sie trotzdem nochmal drehen und etwas Kontaktspray draufgeben

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    Ich würde nur auf ein Masseproblem tippen


    Masseverbindung mach ich gleich nach den Sicherungen. Die beiden Sachen machen schliesslich am wenigsten Arbeit. Bei Masse betrifft das doch nur die zwischen Batterie und Karosserie? Weil Cockpit, Radio und Scheibenwischer beziehen ihre ja von verschiedenen Punkten an der Karosserie.

    Mein persönlicher Favorit ist ja noch immer das Zündschloss. Bin zwar kein Stromer, aber für mich läuft, abgesehen von der Masse, irgendwie alles übers Zündschloss.