Ohne Thomas hier angreifen zu wollen, aber ich glaube so denkt jeder, was das Tacho verstellen angeht.
Ich kann aber nur über mein Rechtsverständnis schreiben. Für mich ist es auch wenn ich den Wagen nicht
verkaufen möchte irgendwie Augenwischerei, selbst für ein Gutachten bei der Versicherung muss ich die
gefahrenen Kilometer angeben. Und in einem Punkt muss ich Kay Recht geben, wir können doch tatsächlich
stolz auf unsere gefahrenen Kilometer sein, warum verstecken? Und ich fahre jahrelang einen Wagen,
bringe ihn jedes Jahr durch den Tüv, schraube automatisch immer mehr Kilometer drauf und plötzlich nur
weil ich diverse Teile erneuert habe gebe ich mir das Recht den Tacho zu verändern (ich will jetzt nicht
manipulieren schreiben), nur weil es sich besser anschauen lässt, irgendwie bleibt ein komischer
Beigeschmack. Für mich stellt sich ehrlich die Frage, habe ich das Recht den Wagen nach dem verstellen
des Tachos zu behaupten das der Wagen nun 0km hat und neu ist? Ich erkläre es den Interessierten auf
einem Treffen immer so, der Capri hat 150.000km gelaufen, wurde aber bei 120.000km ein 0km Motor
eingebaut, dann fangen die an zu rechnen und sagen... oooh, der hat ja erst 30.000 gelaufen, das sind ja
nur 1350km im Jahr... eben! Ach und noch was, letztes Jahr als der Versicherungsonkel da war wegen
dem Gutachten anerkennen, da meinte er als er auf den Tacho sah, ist das (50.000km) der original
Tachostand? Ich hätte jetzt auch ja sagen können. Aber ich glaube das wäre Betrug gewesen, denn er
ist ja schon einmal rum... Vielleicht hättest Du Thomas das still und heimlich machen sollen,
hätte keiner drüber ein Wort verloren, aber aber aber...
Gruß, Gerd