Hi,
die Idee ist schon mal nicht schlecht, jedenfalls wenn einem was an seinem Auto liegt und man es auch noch moeglichst lang in gutem Zustand halten will.
Hohlraumkonservierung: Wie schon von Dir bemerkt, hat Mike Sanders hier im Forum und auch im OldtimerMarkt-Test ziemlich gut abgeschnitten. Ist etwas aufwendig, aber letztendlich lohnend, wuerde ich sagen. Details dazu eben hier ueber die Suchfunktion oder im OldtimerMarkt-Heft. Die haben auch ein Sonderheft "Rostschutz" herausgegeben, das Du ueber deren Website bestellen koennen solltest, falls Du es noch nicht hast.
Unterbodenschutz: da gibt's verschiedene Meinungen, die einen klatschen dick den Bitumen-USchutz drunter, damit auch ja nix dran kommt.
Die anderen (und so werd ich's auch machen, denke ich) machen den alten Dreck runter, lackieren neu und dann mehrere Schichten Klarlack drueber. Naesse sprich Regen sollte eigentlich eh nicht drankommen (Schoenwetterauto! :D), aber wenn doch, dann hat der lackierte UBoden den Vorteil, dass man Roststellen und Schaeden wenigstens sofort sieht, waehrend beim USchutz frueher oder spaeter Feuchtigkeit durch entstehende Risse eindringt und dann in aller Ruhe "arbeiten" kann. Wenn Du dann einen Schaden bemerkst, isses oft schon ziemlich weit fortgeschritten.
bzgl Entfernung des alten USchutzes: das wurde hier auch schon behandelt. Im grossen + ganzen gibt's da 3 Moeglichkeiten:
- mit Heissluftfoen + Spachtel (muehevoll aber schonend und billig)
- strahlen mit Trockeneis (de luxe - Version; klasse aber teuer)
- normales Sandstrahlen (wirkt nicht so gut wie mit Trockeneis, auch abhaengig vom USchutz; Kosten beim Lackierer um die Ecke: 70 EUR/Stunde, wobei das in 3h vorueber sein kann, mit Pech aber erst nach 6h)
- oh, und jemand hier (Holger?) hat ne alte Decke (FC Bayern-Bettwaesche?
:D) unters Auto gelegt, den alten USchutz mit Bremsfluessigkeit eingesprueht und dann wirken lassen. Soll ganz toll geklappt habe, aber ich lass die Finger davon.
Gruss
Maik