Beiträge von ESSEX

    Zitat

    Original von John F
    Diethardt und Essex: Da wollte ich meinen auch ungefähr hinbauen. Wieviele Reihen hat eurer und wie stark ging die Temp runter?
    Hat man an der Wassertemp was gemerkt?
    Gruß, Jan

    Im total Serienzustand kam ich damals immer locker auf min. 160°C Öltemperatur.
    Das war auch der Grund das ich mir dann den Ölkühler montiert hatte.
    Kurz nach dem einbau war der erste Motor dann aber auch schrott.
    Nun liegt meine Öltemperatur nie über 120°C.
    Auch bei dauervollgas im Sommer bei Lufttemp.von über 35°C.
    Wassertemperaturprobleme habe ich noch niemals gehabt.
    Obwohl ich einen 2,3Liter kühler bei mir montiert habe.
    Der Ölkühler beeinflußt die Luftströmung zum Wasserkühler überhaupt nicht.
    Jedenfalls nicht an der Stelle.
    (Bei 120KM/h rauschen immerhin gut 1000m³ Frischluft pro minute durch den Wasserkühler).
    Ein Ölthermostat ist bei mir auch nicht vorhanden, da ich so wenig mechanik wie möglich im Ölkreislauf haben wollte.
    Es gefällt mir so schon überhaupt nicht, meterweise Schläuche im Auto zu haben in denen Öl mit hoher Temperatur unter Druck zirkuliert
    Von Ölkühlereinbau bei älteren Motoren halte ich nicht besonders viel.
    Der Motor hat sich im laufe der Zeit an die hohen Öltemperaturen angepaßt.
    Wird dann die Temperatur dann aber plötzlich um einige Grade kälter, läuft der Motor mit einem komplett anderem temperaturniveau.
    Mein erster Motorschaden und gleich mehrere gleicher Sorte im Bekanntenkreis würden diese theorie stützen.
    Aber, ist wirklich nur eine Theorie.

    Capriel
    Ne Ölwanne mit Rippen wäre schon super.
    Aber, ich habe noch nie eine fürn Capri gesehen.
    Die Preise für so eine Wanne würden wohl auch den Preis eines Ölkühlers weit übersteigen da sie üblicherweise aus Aluguß bestehen.
    Dazu würde auch noch eine geringere Bodenfreiheit kommen.
    Und die Ölwanne dann als tiefsten Punkt am Auto zu haben würde mir nun überhaupt nicht gefallen.

    Wenn gehärtete Sitze montiert wurden ist alles ok.
    Wenn nicht, kann es zu Problemen kommen.
    Durch die Bearbeitung wurde der Sitz von sämtlichen Bleianreicherungen befreit.
    Der ESSEX ist aber definitiv nicht Bleifreitauglich.
    Auch die Bleiersatzstoffe (TBE) helfen kein bischen.

    Ich habe das bei mir selber gerade durchexerziert.
    Ventile beim Neuaufbau natürlich neu eingeschliffen und dann immer mit Bleiersatz gefahren.
    Das ist nun ca 10.000km her.
    Die Ventile mußte ich zuletzt alle 700Km einstellen.
    Die Ventilsitze hatten sich in diesem Zeitraum schon extrem in die Köpfe hineingearbeitet und auch ein Riss hatte sich gebildet.
    Vor dem Ventile einschleifen hatte ich da noch niemals Probleme damit gehabt.
    Und da lag meine Jahresfahrleistung noch um so einiges höher.

    An der Theorie mit der sich aufbauendem Schutzschicht durch jahrelangen betrieb mit verbleiten Sprit scheint also durchaus was drann zu sein.
    Ich bin da auch kein einzelfall, wie ich in gesprächen über Fremdfabrikate feststellen mußte.

    Zitat

    Original von Capri 738

    Beim V6 - Köln tät ich stattdessen erstmal den Verteiler rausmachen und die Ölpumpe mit einem verlängerten 6-Kant über eine Bohrmaschine laufen lassen bis das Öl an den Kipphebeln rauskommt , weiß jetzt nicht ob/wie das beim Essex geht .

    Gruß Jürgen

    Funktioniert beim ESSEX genauso und kann ich nur empfehlen.
    Allerdings sollte der Motor dabei auch etwas durchgedreht werden, da nicht alle Stößel gleichzeitig mit Öl versorgt werden sondern der Reihe nach bei jeder zweiten Motorumdrehung.

    Maik.
    Hast du den alten Motor noch?
    Ich hätte da schon interesse.


    Ganz was anderes noch.
    Wurden die Köpfe überholt und die Ventile eventl. neu eingeschliffen?.
    Wenn ja,hast du gleich das nächste Problem.

    Also dieseattachment.php?attachmentid=930&sid=
    wird normalerweise im 3,0l verwendet.
    Ob woanders auch? keine Ahnung.
    Vorne ist eine Imbusschraube SW8mm.
    Diese lösen und der Lüfter mit der Kupplung läßt sich abziehen.

    Was ist eigentlich mit unserem Sprit los?
    Der Stinkt, macht ablagerungen und vergammelt richtiggehend.
    Das war doch früher nicht so.
    Jedes Frühjahr muß ich bei meinen Moppeds die Vergaser von Ablagerungen befreien.
    Selbst ein Vergaser der im letztem Jahr neu montiert wurde hat mehr innere Ablagerungen als der, der vorher schon fast 30Jahre gelaufen hat.
    Das ist doch nicht mehr normal.
    Wie kommt das?

    Die Jannspeed anlage ist fast baugleich mit der alten RS anlage und schon zu einem Bruchteil des preises der Nachfertigung vom CCD erhältlich.
    Und sie ist für jedermann erhältlich.
    Die CCD anlage dagegen ist nur für seine Mitglieder gedacht.

    Hm. Das liegt mittlerweile schon über 20Jahre zurück.
    Aber, vom Leistungszuwachs war ich damals eher enttäuscht.
    Vom neuem Sound dagegen begeistert.
    Ich habe aber auch später keinerlei veränderung am Vergaser feststellen können. (Ausser der neuen Bezeichnung)
    Ich hatte den Kit von einem damals sehr bekanntem Ford Tuner in der nähe bezogen.

    Der Vergaser war derselbe und wurde nur einfach umbedüst.
    Der hatte dann auch eine andere bezeichnung:H782FAA teilweise auch mit RS gestempelt.
    Weiterhin paßt auch der 40er DFI Weber, der auch im Rennsport homologiert war.
    Von dem wird allerdings meistens abgeraten, da es ein reiner Rennsportvergaser ist und im normalem Strassenverkehr kaum vernünftig zu fahren ist.
    Er "soll" im teillastbereich einfach nicht einzustellen sein.
    Ich persönlich kenne ihn aber nur von meiner Werkbank her.

    Sehr oft wird auch auf den 390er Holley 4Barrel umgebaut.
    Viel positives habe ich da aber noch nicht von gehört.
    Er ist einfach zu groß für den 3,0 und mit den Unterdruckgesteuerten sekundärstufen kaum vernüftig zu betreiben.
    Besonders in Verbindung mit schärferen Nockenwellen mit großer Ventilüberschneidung.
    Macht aber natürlich optisch schon was her.

    Daneben gibt es auch noch jede menge Sonderumbauten von 6 Einzelvergasern :grins2: über 3 Doppel bis hin zur Einspritzung.


    Ich fahre mit einem 500 2300 2Barrel Holley und bin damit sehr zufrieden.
    Der Vorteil bei diesem ist, das lediglich eine Adapterplatte benötigt wird und die originale Ansaugbrücke beibehalten werden kann.
    Mein Motor ist allerdings auch alles andere als original.
    Die Gemischbildung in jeden Drehzahlbereich ist absolut hervorragend und er bietet wesentlich mehr einstellmöglichkeiten als ein entsprechender Weber gleicher größe.
    Hat leistung ab Standgas. :D
    Ausserden koster er gerade mal ein Drittel von einem Weber.

    Tuning
    Tuning2

    Hat der Motor jetzt 15Jahre gestanden, oder willst du einfach nach 15Betriebsjahren was machen?
    Bei Standgas darf er schon bis fast in den roten Bereich abfallen.
    Ab so 1000 bis 1500Touren sollte er dann aber schon im normalem Bereich(ca mitte Anzeige) sein.
    Sollte das nicht der fall sein, dann hat entweder die Ölpumpe heftigen Verschleiß oder das Druckregelventil ist lahm geworden.
    Sollte auch das in Ordnung sein, bleiben nur noch Kurbelwellen, Nockenwellen oder Pleuellager übrig.
    Das wäre dann aber schon eine Komplette überholung.
    Auch zum Ölpumpencheck muß schon die Ölwanne raus.
    Die Wanne ist bei eingebautem Motor aber nicht zu demontieren.
    Entweder die Vorderachse oder der Motor muß dazu raus.

    Ansonsten: Never touch a running System

    Kai
    Kompressionsdruck kann niemals bis in den Ölkreislauf kommen.
    (Jedenfalls beim ESSEX nicht)

    Zitat

    Original von Cosworth

    Allerdings fällt mir momentan nichts mindestens 10-15 Jähriges ein, was ich vermissen würde... ausser meinen Escort und meinen Sierra :lol:

    Hm.
    Mir auch nicht.
    Hat da einer einen Vorschlag? Reine Liebhaberfahrzeuge mal ausgenommen.