Beiträge von Flodder

    das ist so wie du schreibst nicht ganz richtig !!!es gibt schon gutachten für den umbau auf scheibenbremsen an der hinterachse des capri . ganz legal !! hatt der uli stoll (suhe) damals machen lassen .
    und ob notwendig oder nicht - da streiten sich ja die leute ja sowieso drüber . ich bin ebenfalls der meinung das die serienbremse - auch die des 2.8i mit seinen innenbelüfteten - nicht wirklich eine gute bremse ist und in keinem fall mit einer bremse aus modernen autos verglichen werden kann. wie ford dafür damals eine freigabe - sogar für die turbonachrüstung des 2,3 und 2,8l bekommen hat , ist mir echt schleierhaft. wer natürlich nur zum brötchenholen 256 meter um die ecke fährt , da langt das allemal . wer jedoch auch schonmal aus 200km/h richtig ankern mußte wird mir absolut recht geben .

    Die Suhe-Bremse kenn ich schon, aber das entsprechende Gutachten gilt auch nur für diese. Die wirst Du heute nirgends mehr auftreiben können. Am Capri ist ja nicht nur die Bremse nicht mit modernen Autos vergleichbar, nur: wer will so einen Vergleich denn enrnsthaft anstellen ? Wer sich mit dem Capri mit den heutigen Autos auf der Autobahn messen möchte, hat wirklich das falsche Auto gewählt.

    Es gab viele Sachen schon vorm Capri, aber die meisten davon nicht am Capri. Dazu gehören z.B. Scheibenbremsen hinten und dergleichen. Vielleicht ist das in Österreich anders geregelt, hier in D trägt das niemand legal ein, mit historischer Zulassung sowieso nicht. Notwendig ist das alles aber sowieso nicht. Rüste die vordere Bremse um auf innenbelüftet, dafür gibts eine Freigabe von Ford und keine Probleme beim TÜV. Mit den großen Trommeln ist die Anlage zugelassen bis 188 PS. Das sollte doch reichen.

    8 Zoll ist schon ganz schön breit. Den nötigen Abstand zum Federbein kann man natürlich mit Spurplatten herstellen, aber nach außen wirds wohl ganz schön eng im Radhaus werden bzw. überstehen. Von der geschmacksabhängigen Optik mal abgesehen mögen die sowas beim TÜV auch nicht besonders. Aber bei englischen Felgen wird das vermutlich eh problematisch.

    Ford RS 7x15 7-Stern Felgen passen mit 205/50R15 ohne Änderungen an der Karosserie. Die Capri-Version mit ET5 ist selten und teuer, die Sierra-Felgen mit ET28 tuns aber genauso, mit 20mm Spurverbreiterungen kein Problem und meistens noch recht günstig zu bekommen. Briefkopie von der entsprechenden Eintragung am Capri III hätte ich auch noch irgendwo.

    Das ist definitiv nicht normal, die Brühe darf mit den Jahren zwar trüb und dunkel werden, aber ohne Brocken drin. Da hat es irgendwas zerlegt, das mahlende Geräusch von dem du berichtest muss ja auch irgendwo herkommen. Wenn Du Glück hast war es eines der Radlager, sonst sehe ich schwarz für dein Differenzial (falls es vom laufen in dieser Brühe nicht sowieso schon einen weg hat). Hast Du die Lager denn schonmal untersucht ?

    Servus und willkommen,
    Also der Reihe nach:
    zu 1) Nein. Es wird nur festgestellt ob der Wagen den Anforderungen an ein Oldtimerfahrzeug genügt. Eine Zustandsnote wird erst im Rahmen eines Wertgutachtens festgelegt, welches extra erstellt werden muss.
    zu 2) Wenn Du ihn nicht als Oldtimer versichern willst, bekommst Du auch kein H-Kennzeichen. Wenn Du ihn normal zulässt, hängt der Beitrag wie bei allen anderen normalen Autos von Deiner Versicherungsgesellschaft und Deiner Einstufung dort ab (Schadensfreiheitsrabatt). In jedem Fall erheblich teurer wie als Oldtimer.
    zu 3) Bei 70km Fahrstrecke pro Tag kommt mehr zusammen, als die mir bekannten Oldtimerversicherer akzeptieren - siehe Punkt 2). Der Zweiliter OHC braucht zwar weniger Sprit als ein 2.3 V6, aber immer noch gut um die 10 Liter (auch wenn jetzt gleich wieder einige aufheulen, dass ihr Auto nur genau 8.93475 Liter braucht). Bei der von Dir angepeilten Fahrstrecke kommt auch bei den sonstigen Betriebskosten (Reifen, Öl, Verschleissteile) ein nettes Sümmchen zusammen.
    Mein Rat: Wenn die Betriebskosten ein entscheidender Faktor sind, mache einen Bogen um Oldtimer allgemein. Ist nicht böse gemeint, aber es haben schon viele Leute die einfach mal ein "cooles" Auto fahren wollten, dieses auffallend schnell wieder verkauft, meistens mit einigem finanziellen Verlust. Mit modernen Autos kann man den Capri eben nicht vergleichen, weder vom Fahrkomfort und -verhalten, noch von den Betriebskosten oder der Ersatzteilversorgung. Wenn die Knete irgendwann reicht für einen Capri als Zweit- und Hobbyfahrzeug, schlag zu. Vorher tust Du Dir vermutlich keinen Gefallen damit.