Beiträge von Capri 738

    Hi ,

    wenn er " ölt wie die Sau " dürfte es die Dichtung des Stirndeckels sein . Was auch gerne eine Rolle als Nebenöler spielt ist die Benzinpumpe die an ihrer Dichtung zum Block gerne sifft . Wenn Du empfehlenswerterweise den Stirndeckel neu abdichten willst solltest Du aber jemanden dabei haben der das schon mal erfolgreich gemacht hat . Ist zwar im Prinzip keine große Sache , aber der Fehler liegt dann gerne im Detail , zumal bei dieser Aktion das Stirnrad ab muß , und das sollte schon wieder richtig montiert werden damit der Motor später wieder läuft . Wenn Du Stirndeckel und Ölwanne gemacht hast kannst Du dann auch weitere Dichtungen wie zum Beispiel Ansaugbrücke gut in eingebautem Zustand wechseln . Wie Du den Block zum Lackieren vorbereitest gibt es recht viele Möglichkeiten / Meinungen . Dem einen reicht es das Ding mit dem Hochdruckreiniger abzublasen und dann mit der billigsten Baumarkt Spraydose zu lackieren , der andere strahlt den Block und kauft sich spezielle hitzefeste Motorfarbe . Kommt halt auch darauf an wieviel Geld/Arbeit man investieren will bzw. ob´s "nur" aufgehübscht werden soll oder ob Neuzustand angestrebt wird.

    Gruß Jürgen

    Is ja auch egal . Mögen die M3 und/oder M5 Motoren so gut sein wie sie wollen , aber wenn ich einen M-fahren will nehme ich einen BMW , und wenn ich Capri fahren will nehme ich ein Graugussmonster aus dem Hause Focht - Meine Meinung .

    Gruß Jürgen

    Hi,

    keine Angst vor der dünnen Zinkschicht beim Galvanisieren , überlege mal wie alt die Teile ohne Zink schon geworden sind . Die Umlenkhebel der Hndbremse waren irgendwan mal Chromatiert ( ncht verchromt , das ist was anderes -> Google ) das ist diese gelbe Farbe wie man sie auch von Schrauben kennt . Den Hebel habe ich lackiert und an den beweglichen Teilen mit Kupferpaste bestrichen . Bis heute keine Probeme mit der Bremse gehabt und das seit 1989 .

    Gruß Jürgen

    Habe seit 2000 die GKat-Anlage von GAT verbaut , funktioniert genau wie von Peter beschrieben auf Vergaser und mech. Einspritzung . Läuft tadellos und der Motor hat seine Werte bei der AU ohne zu tricksen . Zum Thema Leistungsverlust kann nicht behaupten das was fehlt , ich hatte nach dem Umbau eher den Eindruck das er unterum etwas besser läuft . Liegt vielleicht aber auch daran das ich keine Serienanlage sonder eine CSC - Anlage drunterhabe , ohne Fächer und Vorschalldämpfer die durch Gusskrümmer und Kat ersetzt wurden.

    Gruß Jürgen

    Hi Steffen,

    ich hatte mal einen AT-Motor bekommen der war 1989 direkt von Ford und das in der 108PS-Variante . Ventilsitzringe waren da keine verbaut , ob da vielleicht andere Ventile verbaut waren weiß ich nicht , aber der Motor hat klaglos über 100 tkm den Turbo ohne Bleiersatzstoffe mitgemacht . Die Köpfe waren auch mit Torx-Schrauben fest .

    Gruß Jürgen

    Das heißt also soviel wie " ich schaue mich schon mal nach 4-Ventilköpfen um " :D

    Hört sich saftig an , ich hoffe mal es reicht Dir ´ne Weile . Aber so als Tipp , mach über die Trichter ein Netz , nicht das es irgendwann mal zu klappern anfängt weil sich ein Smart darin verfangen hat .

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von burny67
    @ Capri738 : Warum hast du damals den Turbo-Motor ersetzt ?

    Das war zu einem Zeitpunkt an dem ich auf den 2,3´er Turbo schon weit über 100.000 km drauf gefahren hatte und bei uns in Deutschland die Ozonalarm-Hysterie mit angedrohten Fahrverboten für Autos ohne G-Kat herrschte . Das führte für mich zu der Überlegeung das ich ja wohl nicht einen Haufen Zeit und Geld in mein Auto stecke um es dann evtl nicht mehr fahren zu dürfen . Noch dazu hatte sich ein Selbstmörder dazu entschlossen mein fahrendes Auto als "Erlöser" auszuwählen so das der Capri ohnehin überarbeitet werden musste . Für den 2,8i gab es inzwischen ein funktionierendes G-Katsystem und so verkaufte ich die Turbomaschine und baute um auf 2,8i mit eben diesem G-Kat . Vom Stand weg ist der 2,8´er natürlich besser , aber wenn´s mal am rollen ist fehlt der Turbo doch schon ganz schön .

    Gruß Jürgen

    Hi,

    ich hatte ja selbst früher nen Turbo drinnen und vermisse ihn doch schon . Natürlich ist der Vergaser in Verbindung mit einem Turbo etwas einfacher weils leichter ist an der Gemischbildung zu schrauben . Dagegen sind aber Ansaugspinnen und Vergaser für den 2,8´er auch nicht gerade einfach zu bekommen und die Einspritzanlage hast Du ja schon . Ist wohl Geschmacksache wieviel Aufwand man betreiben möchte . Wegen dem H-Kennzeichen hätte ich keine Bedenken weils die Turbos mit Vergaser und Einspritzer ja schon lange genug gibt.

    Gruß Jürgen

    Also , hier mal die offizielle Variante an benötigten Teilen , die Ford in seiner Freigabe vorschreibt ( etwas erweitert um Kleinteile )

    - Vorderachsträger mit Servolenkung u. Anbauteilen wie Pumpe
    - 2,8i-Motor mit Motorböcken für V6/Servolenkung auf Capri , Granni bzw, 4 Zyl. oder V6 ohne Servo passt nicht .
    - Mengenteiler , Unterteil vom Granni passt nicht, da brauchts eins vom Capri .
    - Benzinfilter
    - Druckspeicher
    - 2,8i - Tank mit el. Benzinpumpe
    - Kardanwelle mit Ausgleichsgelenk ( Ja das steht wirklich im Fordgutachten mit drin )
    - Bremskraftverstärker vom 2,8i
    - Hauptbremszylinder 2,8i
    - Bremsregelventil 2,8i
    - Bremsanlage vorne innenbelüftet
    - Bremsanlage hinten 2,8i ( breite Trommeln )
    - Hinterachse mit Übersetzung 3,09 : 1
    - Kabelbaum 2,8i

    so ich hoffe mal das ich nix vergessen habe . Manches kann man zwar umgehen ( z.B. vorhandenen Kabelbaum selbst erweitern ) aber die Teile brauch man halt . Es kommt dann noch auf den Prüfer an ob´s wirklich in einer Fordwerkstatt mit Bescheinigung umbebaut werden mußt oder ob Du das selbst machen darfst . Unbedingt vorher erkundigen und schriftlich geben lassen . Achja was in der Liste nicht steht , in Deinen Motor muß unbedingt noch ein Pilotlager rein sonst hälts nicht lange .

    Mach Dich ruhig mal kundig was Du auf einem 2,0 Vierfüßler bauen darfst und was das kostet , kommt vielleicht günstiger als den Rest zu besorgen .

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von weatmaster

    .... soweit ich weiß müssen doch nur die 4 Schrauben von der Bremsträgerplatte gelöst werden, oder?.....

    Richtig , aber das Lager kann schon mal richtig schön festgeklebt sein wenns lange genug drinne war . Ich mach in solchen Fällen ne alte felge drauf und helfe mit ein paar aufmunternden Schlägen von innen auf die Felge bei gleichzeitigem drehen etwas nach . Aber nicht übertreiben , wir wollen ja nix kaputtmachen gelle . Beim Zusammenbauen darauf achten das Du zur Befestigung der Steckachse die richtigen Schrauben nimmst , die haben/benötigen nämlich eine höhere Zugfestigkeit . Die normale 8.8´er Schrauben reichen da nicht ! Ich hatte auch mal in die falsche Kiste gegriffen und die 8.8 eingebaut . Sind zwar zum Glück nicht weggeflogen aber die Achse hat hinten ein bisschen Öl verloren weil das ganz bei Kurvenfahrten doch immer ein wenig gewandert ist . Nachdem die richtigen Schrauben drin waren wars in Ordnung.

    Gruß Jürgen

    Hi,

    wollte auch mal meinen Senf dazugeben :) . Ich habe mir von einem Mercedes ( Modell weiß ich jetzt nicht mehr weil fast 20 Jahre her ) den Getriebeölkühler adoptiert , der beim Benz hochkant neben dem Wasserkühler montiert ist . Der ist ca. 20 cm hoch und passt von Breite und Tiefe genau auf die Quertraverse vor dem Wasserkühler , als ob er genau für den Capri gebaut wäre . Sowas wie Temperaturprobleme kenne ich überhaupt nicht . Thermostat sei Dank wird er in "normaler" Zeit warm aber nie heiß , selbst als noch der Turbo drinnen war und die Alpenpässe durchflogen wurden . Allerdings habe ich auch die Cossi-Luftschlitze in der Haube , die bringen auch noch mal was , was die Luftmenge angeht die durch die Kühler geht .

    Gruß Jürgen

    Das Typ E Getriebe war außer im Essex-Motor auch noch im 4-Gang 2,8i drinnen ( Auch Grannis ) . Der Unterschied , außer der Getriebeglocke ) ist der Durchmesser der Eingangswelle . Bei den Getrieben vom 2,8´er ist er genauso dünn wie bei den sonstigen 4-Ganggetrieben , beim Essex ist er so dick wie beim 5-Ganggetriebe . Wie es mit der Übersetzung aussieht weiß ich net . Aber das Getriebe selbst passt auf jeden V-Motor egal ob Essex oder Köln , man braucht nur die passende Glocke . Für diejenigen die Umrüsten wollen , noch ein Tipp . die Tachowelle wird bei dem E-Getrieb etwas ander befestigt , statt einem Sicherungsring gibst da eine Gabelförmige Halteplatte die aufgeschraubt wird , daduch ist der Flansch an der Welle etwas anders geformt.

    Gruß Jürgen

    Hi ,

    wenn ich das richtig in Erinnerung habe war bei den älteren Modellen die Stange vom Stoßdämpfer dünner . Ein neuerer Dämpfer würde zwar ins Federbein passen ,nicht aber durch den oberen Federteller/Gummilager .

    Gruß Jürgen