Beiträge von Capri 738

    Zitat

    Original von Lewwerwoschd
    Hallo an Alle!
    Danke für die Antworten. Ich hatte daran gedacht, kurze Kupferrohrstücke mit Silberlot einzulöten und daran die Schläuche zu befestigen. Kupfer wollte ich nehmen, weil dann das Rohr an sich nicht rosten kann. Sollte bezüglich der elektrochemischen Korrosion auch besser sein als Messing. Oder irre ich mich?! Die Lösung mit der Verlegung in die Radkästen ist natürlich auch gut. Vor allem hat man dann keine unten leicht überstehenden Rohre am Schweller.
    MfG,
    Sam

    Wie schon oben erwähnt baust Du so ne Batterie . das Kupfer hält wohl ewig , dafür fängt das Blech rundherum um so schneller an zu Gammeln. Von außen wird das Ganze ja wohl Lackiert , das Problem ist das Du auch von innen eine 100% ige Oberflächenversiegelung brauchst . Wenn so eine Stelle feucht wird siehts schlecht aus . Das dürfte wohl auch der Grund sein warum die Ecken vom Windleitblech und die vordere Kotflügelkante unter der Lampe so gerne Fault und da ist nur Lot , ohne Kupfer . Für nähere Info einfach mal nach Kontaktkorrosion googeln.

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von schrauberelend

    ... das ich Messinghülsen leicht vorspringend im Außenschweller eingelötet habe ...

    Hallo Peter ,

    Du weist aber schon das Du im Prinzip ne Batterie baust wenn Du Messing auf Stahl lötest ? Ist zwar von der Funktion her ne gute Idee , aber Du solltest den Bereich an dem die Hülse eingelötet ist gut im Auge behalten , da kann es rostmäßig plötzlich recht flott losgehen .

    Gruß Jürgen

    Hi,

    wir hatten mal bei einem Capri die Schläuche mittels Bohrung etwas höher ( im Radkasten ) ins Freie gelegt und dort enden lassen . Natürlich auch alles mit Dichtmasse verschlossen . Das ganze hielt auch über 10 Jahre bis zum tragischen Ende des Capris ( Unfall , nix Rost ! ) .

    Gruß Jürgen

    PS.: Irgendwo hab ich noch Bilder davon , mal schauen ob die noch finde .

    Serienmäßig waren die meines Wissens nr im Superinjection drinne , habe aber schon öfters gehört das in den letzten Baujahren ab und zu mal eine aufgetaucht ist wo eigentlich keine reingehört hätte . Da gibt es die Vermutung das die Lager in Köln geräumt wurden . Deshalb macht es immer Sinn bei Schrottis nur nach normalen Achsen und nicht speziell nach gesperrten zu fragen weil die oft nicht wissen das sie welche mit Sperre haben .
    Die Sperre selbst gabs schon für den 1´er als Zubehör . Ich habe mal gehört das die Sperren die im Granada verbaut wurden auch im Capri passen würden , ob da allerdings was drann ist kann ich nicht sagen weil ich das Granni-Differenzial nur von Außen in zusammengebauten Zustand kenne . Wundern täts mich bei dem Fordbaukasten allerdings nicht.

    Gruß Jürgen

    Wenn Du jetzt meinst wie man eine Achse mit Sperre von einer Achse ohne Sperre unterscheidet dann muß man sie nur langsam laufen lassen . Bei einer Achse ohne Sperre läuft ein Rad vorwärts , das andere rückwärts . Ist eine Sperre drinnen dann laufen beide vorwärts . Wenn Du aber meinst wie man eine 25% und eine 75%-Sperre in einer montierten Achse unterscheidet ( was ich mal annehme ) dann denke ich das sowas nur mit Messgeräten geht die eine Kräfteverteilung zwischen rechts und links messen können ( wie auch immer ) . Eventuell geht es auf einer Probefahrt zu ermitteln , setzt aber voraus das man schon viele "bekannt gesperrte" Achsen gefahren hat und daher weiß wie stark die über die Vorderachse schieben . Dabei denke ich mal das man die 25% - Sperre beim normalen Kurvenfahren eher überhaupt nicht bemerkt , bei der 75% spürt man schon das das Auto lieber geradeaus will.

    Gruß Jürgen

    Hi,

    wenn Du Glück hast steht auf dem Gehäuse mit weisser Schrift drauf . Wichtig ist aber eher das Du überhaupt eine Sperre hast . Wenn diese überholt wird kann man durch Wahl der einzubauenden Reibscheiben die Sperrwirkung einstellen . Wie genau diese Einstellung abläuft , und in welchem Rahmen das geht weiß ich zwar nicht aber als der Gerd Brauneiser meine Sperre gemacht hat sagte er das es kein Problem ist aus einer 25% ne 75% Sperre zu machen . Da wird es mittlererweile eher ein Problem werden alle Teile für die Überholung zu bekommen.

    Gruß Jürgen

    Genau , ich fahre Castrol SAF-XJ . Stinkt wie Sau , aber Ölmäßig top. Von Ford gibt es ( oder gab es ) ein Additiv das zu dem normalem Hinterachsöl dazugegeben wurde . Ich schätze aber mal das in Puncto Preis,Verfügbarkeit und Qualiät ein fertiges Öl das für diesen Zweck entwickelt worden ist die bessere Wahl ist . Wer kein Castrol mag kann ja bei diversen Ölherstellern im Netz schauen was die für die Hinterachse vom BMW M5 empfehlen . Der hat auch eine Lamellensperre verbaut und hat bekanntermassen ja auch nicht gerade wenig Pferdchen die er darauf losläßt.

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von x-er-zwo

    In der Werkstatt sagte man mir nur: "Ja, das kennen wir. Das Auto ist zehn Jahre alt, und mit der Zeit frisst sich der Sprit durch das Plastik, da kann man nichts machen."

    Doch, da kann man was machen, nämlich den Einkauf sensibilisieren, für das nächste Modell den richtigen HDPE-Kunststoff zu kaufen, dann klappt das auch! Vor allem, wenn das ein bekanntes Problem ist.
    Aber vielleicht ist das ja auch passiert. Ist schliesslich das 97er Modell.

    Warum sollte Ford da was ändern ?? Die Garantie ist bis dahin doch längst abgelaufen und die paar Cent die der Schrott beim Einkauf billiger sind nimmt man doch gerne mit . Außerdem will die Werkstatt ja auch mal Arbeit haben und Geld verdienen.

    Zitat

    Original von petarson
    hallo zusammen,

    von welchem Auto nimmt man am besten die grösseren Teile , sprich: Verstärker, Zylinder, Sättel ??? alle vom Granda 2,8 i ???

    Gruss

    Petarson

    Ja, aber es sind diverse Anpassungsarbeiten nötig . z.B. muß die Stange vom Bremskraftverstärker gekürzt werden , Angst vorm TÜV darf man auch nicht haben , weils halt kein Gutachten dafür gibt.

    Gruß Jürgen

    Was bei sowas auch eine Überlegung wert ist , ob man den Innenradlauf ( wie beim Umbau auf Verbreiterung ) gleich begradigt und waagerecht zum Außenradlauf geht . Da hast Du dann deutlich mehr Platz im Radkasten , nur so für den Fall das mal was breiteres an Rad/Reifen drauf soll oder das Teil ein wenig Tiefer wird .

    Gruß Jürgen

    Hi,

    die Granada-Motoren hatten auch "nur" 150 PS . Ich dachte mal das der Unterschied nur vom Auspuff kommt bzw. politische Gründe für die PS-Angabe vorliegen , schließlich braucht ein Sportwagen ja mehr PS als ´ne Familienkutsche . Aber wenn man genauer hinschaut gabs auch Grannis mit 160 PS . Dann werden auch noch verschiedene Zündkerzen vorgeschrieben . Es muß also doch irgendwelche Unterschiede geben . Wo diese Unterschiede liegen weiß ich nicht , aber ich tippe mal auf innenleben Motor . Ich fahre mit einem Granadamotor der nur gescheit läuft wenn ich auch die für den 150 PS Granada vorgeschriebenen Zündkerzen drinne hab . Ich hatte mal noch vorrätige Zündkerzen vom Capri drin , da hat er ziemlich rumgezickt .

    Gruß Jürgen