Beiträge von Capri 738

    Hallo André

    das mit dem Öldruck ist so eine Sache . Bei älteren Motoren hatten die gerne schon im Standgas knapp unter der Hälfte der Anzeige . Bei späteren pendelt im Stand die Anzeige knapp über dem roten Bereich um dann bei etwas über 1000 Upm auf diesen Stand zu gehen . Dazu kommt die Aussage mit dem dünneren Öl . Da Du ja ,wie es den Anschein hat , keine Probleme damit hättest den Motor zu revidieren würde ich an Deiner Stelle genau das machen . Schließlich hast Du das seltene Glück den originalen Motor zu haben und das muß man ja nicht unbedingt riskieren wenn es nicht sein muß . Auch bewahrt Dich ein Öldruck der Ordnung ist nicht unbedingt vor einem Motorschaden . Bei älteren und/oder länger gestandenen Motoren kann es vorkommen das die Ölzuführungen die in die Zylinderköpfe gehen zu sind . Da über dieses Öl außer der Kipphebelwelle auch die Nockenwelle geschmiert wird kannst Du dir selbst ausrechen was dann passiert . Für den Motor sind die stärkeren Ölpumpen kein Problem , wie es mit der Kugelfischeranlage aussieht weiß ich nicht . Wenn der Motor aber in Ordnung ist brauch man das nicht unbedingt.

    Gruß Jürgen

    In die Kölnachse kommt 1,1 Liter Öl rein. Das ist dann auch der Punkt an dem weiteres Öl durch die Kontrollbohrung wieder rauskommt . Beim Getriebe kommt auch so viel rein bis es knapp unterhalb dieser Kontrollbohrung steht , wieviel das aber in Liter ist weiß jetzt ich nicht .

    Gruß Jürgen

    HI,

    wenn der Motor schon so lange läuft wäre noch ein anderer Ansatz wegen dem hohen Spritverbrauch zu machen . Hast Du die originale Bereifung/Übersetzung ? . Wenn nicht kanns auch sein das "nur" der Tacho zu wenig anzeigt und durch den zu geringen Tachostand einen hohen Verbrauch vorlügt. Ich meine dabei nicht unbedingt die Anzeige der momentanen Geschwindigkeit sondern den Wegstreckenzähler . Fahre mal ne Strecke ab und vergleiche den Tacho mit der Landkarte .

    Gruß Jürgen

    Hi,

    nur so als Hinweis , beim 2,9´er gab es zwei Sorten von Muldenkolben mit verschieden großen Mulden . Wie die Größenverhältnisse jetzt im einzelnen sind weiß ich aus dem Handgelenk nicht , aber je nach Ausführung hat das an der Verdichtung schon ganz schön was ausgemacht.

    Gruß Jürgen

    Hallo,

    bei der Herbstsitzung des CCD hat mich der Rhönralf daran erinnert mal die alten Negative raus zu kramen und einzuscannen . Jetzt habe ich erst mal mit dem Treffen in Ingelheim 1987 ( mein erstes ) angefangen . Da ich das ganze auch in einem Organizer ablegen will , damit ich die Bilder später wieder finde , würde ich auch gerne das Aufnahmedatum mit eingeben . Ich weiß aber nur noch das es 1987 im August war . Hat noch jemand den genauen Termin ?
    Wenn das mit dem Scannen weiter so gut klappt , und das Wetter noch ne weile so bleibt das ich draußen nichts arbeiten kann werde ich in nächster Zeit wohl öfter nach Terminen von alten Treffen fragen :D und JA , früher oder später werden die Bilder auch ins Netz der Netze gestellt , muß nur noch mal schauen wie und wo das sein wird . Aber macht euch keine Hoffnung das ihr euch selbst findet . Ich bin der typische Auto-Fotographierer , das heißt Personen sind höchstens zufällig mit drauf.

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von Cosworth
    Den jetzigen Motor hatte ich mal schnell aus Altteilen fürs Italien Treffen 2001 zusammengeschustert, der sollte eigentlich nur nach Italien und zurück halten. Sind gelaufene Kolben von 3 verschiedenen Motoren drinn und gelaufene Pleuellager welche ein paar Jahre hinter meiner Werkbank auf dem Boden lagen. Aber auf die schnelle war kein Ersatz aufzutreiben....
    Dieser Motor lief die ersten Jahre sogar ohne Ladedruckregelung, der 3LD durfte
    pumpen wie er wollte, es wurde nur übers Gaspedal geregelt. Dabei ging er richtig gut. Allerdings wurde eines der Pleuellager ganz leise hörbar, da hab ich die Regelung wieder in Betrieb genommen und fahre jetzt eben mit gesitteten 0.6 Bar.

    womit man mal wieder sieht das es nix besseres gibt als Provisorien :D

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von Cosworth
    Dickere Kopfdichtungen beim V6 sind keine Gute Idee, du würdest Probleme mit der Ansaugbrücke bekommen, da die Köpfe mit einer dickeren Dichtung auch weiter auseinander gehen. Beim Reihenmotor wäre das kein Problem. Allerdings kann man mit der Serienverdichtung schon recht gute Drücke fahren, richtige Gemischbildung und Ladeluftkühlung vorausgesetzt. Fahre bei meinem 2.8er mit Serienverdichtung einen Dauerladedruck von 0.6-0.7 Bar, kurzzeitig auch mal etwa 1.2 Bar.
    Werde jetzt noch Muldenkolben verbauen, damit endlich mal etwas mehr geht :D
    Als einfachste und effektive Lösung könntest du deine Kolben etwas abdrehen, die haben genug Material dafür drauf.

    Hi Markus ,

    nur mal interessehalber , mit welcher Zündanlage fährst Du das . Ich habe schon öfters mitgekriegt das da speziell beim 2,8´er gerne mal Löcher in den Kolben auftauchen wenn´s da mit höherem Druck zur Sache geht. Oder ist das erst wenn man den Kandidaten noch weiter aufpumpt ?

    Gruß Jürgen

    Hi,

    im Prinzip ja keine schlechte Idee , da wirst Du mal bei Turbo-Spezialisten fragen müssen ob die selber so was bauen können -> z.B. hier : Turbo-Tapp
    In der Schweiz hatte ich vor vielen Jahren mal einen roten Einser gesehen der hatte einen 2,8´er - Block mit Kugelfischer und Turbolader am Start . Da waren am Kopf statt Froststopfen Kühlwasseranschlüße , was zu vermuten läßt das da anstatt der Kopfdichtungen "einfache" Kupferplatten o.ä. eingebaut waren.

    Gruß Jürgen

    Hi Jürgen,

    ich hatte seinerzeit eine alte Kopfschraube als Muster mit zu einer Eisenwarenfachhandlung genommen . Die haben mir dann die passenden bestellt . Damals bekam ich sogar welche mit einer höheren Zugfestigkeit so das ich die Köpfe mit 130 Nm anziehen konnte . Das führte dazu das ich meinen 2,3´er mit Serienkopfdichtungen ( Turbodichtungen waren damals nicht zu kriegen ) mit 0,7 bar Ladedruck auf Dauer fahren konnte . Das ganze hielt über 80.000 km , dann war aber nix kaputt sondern ich habe den Turbomotor verkauft und bin auf 2,8 i umgestiegen. Was die Schrauben jetzt genau gekostet haben weiß ich jetzt nicht mehr aber ich weiß noch das diese Schrauben deutlich preiswerter waren als die Originalen von Ford.

    Gruß Jürgen

    Hallo Peter,

    da es mit " einfach " aufbohren , andere Kolben/Pleuel und Kurbelwelle nicht getan ist , sondern doch noch so einige andere Kleinigkeiten geändert werden müssen würde ich Dir empfehlen mal zu einem Motorenbauer ( gelbe Seiten ) in Deiner Nähe zu gehen und mit dem das Ganze zu besprechen . Wenn Du den Eindruck erweckst das Du es ernst meinst wirst Du mit Sicherheit eine vollständige Liste an Arbeiten die gemacht werden müssen , gemacht werden sollten und gemacht werden können und die benötigte Teileaufstellung bekommen . Außerdem kannst Du mit dieser Firma dann gleich abklären welche Arbeiten sie machen sollen und was Du machen willst. Das eine Hubraumvergrößerung teurer ist als ein 4.0 würde ich nicht so unterschreiben weil Du den Preis von einem im Prinzip neuen Motor mit dem eines gebrauchten vergleichen würdest .

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von AtotheG

    Kann man "nicht ganz passende" Geber-Anzeigenteile miteinander verwenden? Was passiert dann?

    Verbinden geht schon , aber die Anzeige zeigt dann evtl. einen falschen Wert an . Das ist im Prinzip nichts anderes als wenn Du am Motor den Temperaturfühler gegen einen mit einer anderen Farbe austauschst.

    Gruß Jürgen

    Hi Alban ,

    ich habe ein braunes Ritzel mit 19 Zähnen drinne . Achse ist ne 3:09´er . Auf dem Prüfstand bei Tachoanzeige 180 liegen da echte 182 km/h an . Aaaaaaaaaber , erstens mal habe ich 17"-Räder mit 265/40 auf 10" Breite und zum anderen stimmt der Wegstreckenzähler nicht mehr . Wenn ich von Frankfurt nach München fahre fehlen mir dann über 100 km auf der Uhr ( Da hatte ich zu Anfang ein richtig schlechtes Gefühl beim ausrechnen vom Spritverbrauch ) .
    Mit anderen Worten , das was der Tacho altersmäßig vorgeht ( Feder ausgeleihert ) gleicht die Fehlanzeige durch die größeren Räder wieder aus . Da der Kilometerzähler halt nicht vorgeht zeigt er falsch an . Ich würde an Deiner Stelle mal auf 21 Zähne runtergehen und eine Probefahrt machen . Ob Du dann jemanden hinterher fahren läßt der einen genauen Tacho hat oder ob Du wieder die amtliche Kontrolle mit Foto nutzt bleibt dabei Dir überlassen :-)).

    Gruß Jürgen

    Wenn aus dem kleinen Geldbeutel ne kurze Achse rausspringt wär das auch schon mal was . Wir hatten in Norwegen mal einen Achsdefekt an einem 3 l und haben dort von einem 1600´er eine Hinterachse bekommen . Wenn man auf Endgeschwindigkeit keinen Wert legt ist das schon was . Das einzige was als Nebenkosten noch kommt sind die Reifen die einen erheblichen Verschleiß haben :D
    Wenn Du aber was am Motor machen willst dann spare lieber eine Weile und mache in richtig , da hast Du mehr von weil der Essex halt ne Mimose ist wenn ihm was nicht passt . Ist er aber richtig gemacht bringt er auch sehr viel Freude.

    Gruß Jürgen

    Also meine , bzw, die Kats von meinem Capri , funktionieren jetzt seit fast 10 Jahren . Wenn es bei denen mal soweit ist werde ich mir Unikats besorgen und an der entsprechenden Stelle einbauen . Ich denke das gibt auch ohne Nummer keine Probleme solange die AU stimmt , die auf dem TÜV waren bis jetzt immer so begeistert über das Auto an sich das die schon seit Jahren nicht mehr nach irgendwelchen Kennzeichnungen gucken. Wenn Du den Kat erhälst bekommst Du statt niedriger Steuern inzwischen auch die grüne Feinstaubplakette und damit freie Fahrt in einigen Städten.

    Gruß Jürgen

    Zitat

    Original von AtotheG
    @ Carsten: Welches "Waschmittel-Pulver" nimmst Du denn? Da gibt's ja Unterschiede.

    Bestimmt Perwoll , dann wird der Block schön flauschig :D

    Die Sorte dürfte egal sein , wichtig ist das das Waschmittel ( das kann auch Spüli sehr gut ) Fette und Öle im Wasser lösbar macht . Man muß nur zusehen das man hinterher alles wieder schön trocken kriegt.

    Gruß Jürgen