Ich kenne eher die Variante das man den kurzen dicken Schlauch der von der ASB zur Rückseite des Thermostates führt, verengt/verschließt um zu erzwingen das die gepumpte Kühlwassermenge durch Block und Köpf zur ASB fließen muss. Damit hat man schon mal die Wassermenge ein wenig erhöht. Das die Köpfe gleichmäßig von vorne bis hinten im Kühlwasserstrom liegen wird durch die verschieden großen Bohrungen in der Zylinderkopfdichtung erreicht, von daher sollte da eigentlich am Übergang Block - Kopf soweit alles passen.
| Hier mal einen Auszug aus dem WHB zum "kurzen dicken Schlauch der von der ASB zur Rückseite des Thermostates" genannt Bypass-Kreislauf. Wenn das Thermostat noch verbaut ist habe ich schon vor über 30 Jahren nicht verstanden warum der Bypass verschlossen werden soll. Ohne Thermostat gehört der Bypass natürlich zu, so kann man aber nur auf Rundstrecke fahren wo der Motor auch wirklich warm wird. Capri 738 hat natürlich recht mit den Bohrungen im Zylinderkopf. In dem Buch von Sven Pruett bezieht sich viel auf den 2.6er Block. Unser 2.8er mit den Euro-Köpfen ist in den Staaten selten vertreten, ob da die Bohrungen nötig sind glaube ich nicht. LG Andreas | |
| Als dritte Stufe werden (nur bei extrem hoher Betriebstemperatur) durch den Thermostat der Bypass-Kreislauf geschlossen und das in Stufen I und II dadurch strömende Kühlmittel in den Kühler umgeleitet, Abb.7. | Abb.7 Stufe III Bypass-Kreislauf vom Ansaug- krümmer zum Thermostat ge- schlossen (Thermostat-Vorderseite ge- öffnet, Hinterseite geschlossen) |