ZitatAlles anzeigenOriginal von SuperInjector
Auch die Markt und die Classic haben ihre Berichte schwerpunktmässig auf den antiken "Premium"-Kisten, die sich nur Herr Oberarzt und Frau Bürgermeistersgattin leisten können. Doch, das ist so.Und speziell die "Oldtimer-Markt" ist in letzter Zeit durch spöttische und abwertende Berichterstattung über die Ford- und Opel-Szene aufgefallen, Herr Sutter !!!
Dazu ein kleines Zitat von Scorpio-Line:
In der Ausgabe 3/2005 der Zeitschrift “Oldtimer Markt” wird der Begriff “Youngtimer” höchst eigenwillig und einseitig definiert. Die willkürliche Interpretation des Begriffs “Youngtimer” (welche Marken gehören dazu, welche nicht) wird anhand von einzelnen Besuchen in der “Club-Szene” von Opel und Ford zu belegen versucht. Wenn man danach sucht, findet man natürlich auch Bestätigungen für inzwischen lieb gewonnene Klischees, z.B. die unglückliche Aussage eines Opel-Club-Vertreters, “Youngtimer”-Fahren sei halt “sehr günstiges Autofahren”. Auch die weiteren Zitate ließen den Eindruck beim Leser aufkommen, “Youngtimer”-Fahrer könnten sich Neuwagen nicht leisten, schon gar nicht in den bevorzugten oberen Fahrzeugklassen. Dieser Eindruck war von dem Clubvertreter so sicherlich nicht gedacht.
Die Definition des “Youngtimers” findet schließlich seinen Gipfel in folgenden Zitaten:
“Dort schätzt man, so heißt es, durchaus den gepflegten Burnout (...), lässt leichtbekleidete Mädels auf Motorhauben tanzen und flext auch mal einem ollen Granada das Dach ab, um zu ergründen, auf welchem Bordstein er durchbricht.”
“Dafür haben wir ein wesentliches Kriterium für einen Youngtimer entdeckt: die einstige massenhafte Verbreitung durch günstigen Anschaffungspreis. Deshalb wird ein Mercedes nie wirklich ein Youngtimer, denn in ihm steckt immer schwäbische Wertarbeit. Ein Mercedes kann noch so abgetakelt dastehen, ein Rest Würde kann man ihm nicht nehmen.”
Hier wird die innere Haltung, mit der dieser Autor an das Thema "Youngtimer" herangegangen ist, klar erkennbar.
Wenn das die Berichterstattung eines "anerkannten Fachblattes" ist, dann kann ich mir mit der Oldtimer-Markt gerne den Hintern abwischen.....
:kotz:
Hallo Si,
mir ist es auch ziemlich egal, was sich "die Leute" denken, wenn ich mit nem Capri rumfahre.
Er gefällt mir und es macht Spaß ihn zu fahren. außerdem hänge ich als mit Capris aufgewachsener Mensch irgendwie sentimental an diesen Autos.
Neulich erklärte ein Vater seinem verwunderten Sohn mit Blick in meine Garage, dass das irgensoein alter Pseudosportwagen sei, damals ein Aufschneiderauto halt für Leute, die etwas rumposen wollten. Billig, aber Show.
Ich habe es gar nicht erst versucht, den Unfug zu klären.
Wirklich billig war der Capri zu seiner Zeit nicht, man hat aber sicher ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis gehabt.
Rumhacken auf Ford war und ist in (was ich bei Mondeo 1 und Co. auch verstehe).
Ich werde nie den Ärger als Jugendlicher vergessen, wenn ich in Fachblättern einen Verriß nach dem anderen lesen durfte.
Der XR2 war zwar schneller und sportlicher als der Rest, aber eben ein Ford. Beim XR3i wars nicht anders und der XR4i wurde wegen seines damals inovativen "Mäusekinos" runtergemacht. Aber wehe, das Teil wär in nem Daimler gewese.
Damals ärgerte ich mich noch drüber, wenn schnöselige Jungmenschen über den ach wie tollen BMW, Daimler oder Audi schwafelten und auf den XR4i herabblickten.
Nun fahr ich zwar selbst einen 3er, aber welche halbwegs kompakte Alternative mit Heckantrieb gibts als Familienkombi - und ich will euch doch nicht die Scorpios wegkaufen 
Wie du allerdings mal richtig schriebst - teilweise sind die Plastikbomben der Endachziger mit dran schuld: Offenbar war den Fahrern der Capri wirklich nicht gut genug und so versuchten sie, aus einem eleganten Sportcoupé einen Prolo-Testarossa zu basteln.
:anbet: Ich meine nicht die vielen schmuck zeitgenössisch getunten Capris, die es hier im Forum gibt!! ![]()
Und billig, naja, wenn der Capri was aussehen und technisch gut da stehen soll, ist das sicher kein billiger Spaß.
Gruß
birdofprey