Beiträge von WirVermissenDichRory

    Boah, war das ne Plackerei, den Klebstoff mühsam mittels Spiritus und Tüchern von den Fenster weg zu bekommen! Und die ganze Zeit dabei das nach Erbrochenem riechende Mittel in der Nase... <X
    Wenigstens ließen sich die Folien relative problemlos ablösen.
    Aber ich werde mich wohl nie an den jetzt ziemlich "nackten" Wagen gewöhnen, jetzt wo man von außen wieder in den Wagen schauen kann...

    Für kleines Geld bekommst zwei Scheiben. Wichtig ist nur die Breite der Führungsschienen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, darf man in diesem Land mit seinen sehr sinnvollen und rationalen Regen zwar keine vorderen Seitenfenster mit getönter Folie besitzen, dafür aber völlig problemlos getönte Scheiben, die von Werk aus, ohne Folie getönt wurden... ergibt Sinn. :pillepalle:

    Ich habe schon gesehen, dass Motomobil scheinbar braun und grün getönte Scheiben im Angebot hat, habe aber keine schwarzen gesehen, vermutlich wird es diese aber geben.
    Sind die in schwarz ebenfalls zugelassen, oder nur in den beiden anderen Farben?
    Und woher bezieht man die am besten, so dass sie der TüV auch H-konform abnimmt?

    Die auf Motomobil kosten so ca. 200€ die Seite. Sind das die Preise die grob zu erwarten sind?

    Nankang :ill: lass den bei Regen bloss in der Garage.

    Fön bringt bei Tönungsfolie tatsächlich nix. Besorg Dir einen Schaber mit Handgriff und Klinge, gibts z.B. beim ADAC zum entfernen von Vignetten. Ist aber eine Heidenarbeit, und mann muss aufpassen keine Kratzer in die Scheibe zu machen. 20 oder mehr Jahre alte Folie zu entfernen ist mal richtig übel.

    Die waren vorher auch bereits von Nankang, ich kenne die also, wenn die nichts an der Mischung geändert haben.
    Die Auswahl ist ja nicht gerade groß bei diesen Reifenmaßen...

    Bringt der Fön also wirklich GAR NICHTS, da die Folie überhaupt nicht reagiert, oder ist das nur ineffektiv, da man immer nur kleine Teile so abbekommt?

    Im Netz findet sich die Empfehlung, dass sich die Folie wohl lösen soll, wenn man sie vorsichtig mit einem Schwämmchen mit etwas Reinigungsspiritus bearbeitet.
    Hat das schon mal jemand versucht? Da würde ja dann nicht die Gefahr von Kratzern bestehen, wenn das funktionieren würde...

    Seitenscheiben vorn durfte glaube noch nie getönt werden.

    Hast du Klarglas verbaut ? Dann könnte Color eine Alternative sein.

    Das ist korrekt. Deswegen ist es auch so merkwürdig, dass es über 10 Jahre lang konsequent ignoriert wurde und jetzt auf einmal spielen sie den sterbenden Schwan... Naja, es ist wie es ist.

    Was meinst Du mit Klarglas? Glas ohne Einfärbung? Ja. So wie das aussah, ist die darunter liegende Scheibe farblos.

    Was für Reifenfabrikat hast Du jetzt drauf?

    Der Hersteller meiner Reifen trägt den klangvollen Namen "Nankang"! Ganz bestimmt ein europäisches Fabrikat, da bin ich mir sicher! 8o

    Ich würde nachher gerne mal die Tönungsfolie der beiden vorderen Seitscheiben (wurden in über 10 Jahren TüV zum ersten Mal beanstandet, die scheinen wohl juristisch immer mehr in die Enge getrieben zu werden und sind gezwungen immer pingeliger zu werden...) entfernen. Der KfZler meinte, dass die Idee mit dem Fön nicht wirklich funktionieren dürfte, sondern dass ich es mit ner Rasierklinge o.ä. versuchen solle.
    Ihr habt da doch sicherlich Erfahrungen, oder?

    Ich hätt' da auch noch ein paar andere Fragen, die durch den letzten Werkstattbesuch aufgetaucht sind.

    Vor allem irritiert hat mich der Reifenwechsel.
    Es ist jetzt schon einige Jahre her, dass ich die Sommerreifen gewechselt hatte (ich fahre ja nicht sooo viel) und die Reifen waren mittlerweile bereits recht weit unten. Vermutlich weit genug dass es Punkte gegeben hätte, zumindest auf 1-2 davon.

    Im Fahrzeugbrief sind IIRC 165-Reifen standardmäßig eingetragen, dass ist die Reifenbreite die ich ursprünglich auch auf den (damals noch benutzten) Winterreifen aufgezogen hatte.
    Zusätzlich eingetragen sind nun noch 205er Reifen, die ich - solange ich denken kann - auf den Sommerreifen hatte. Folglich habe ich wieder solche drauf ziehen lassen, vor 2 Wochen.
    Auf der kurzen Rückfahrt jedoch bemerkte ich, dass die neuen Reifen EXTREM leichtgängig sind. Das geht so weit, dass ich mit deutlich mehr Fingerspitzengefühl lenken muss (keine Servolenkung) wenn ich um die Kurve fahre, als bisher. Es erinnert mich SEHR daran, wie die Reifen sich lenken ließen, wenn ich damals die schmalen Winterreifen drauf hatte.

    Aber eigentlich ist die neue Reifenbreite (205er) dieselbe die ich davor drauf hatte. :hmm:
    Das hat mich so verunsichert, dass ich darüber nachdenke, ob ich nicht doch 225er drauf hatte. Aber die müssten sich ja dann doch im Fahrzeugschein irgendwo finden lassen...

    Was ich alternativ als Erklärungsansatz in Betracht gezogen habe, war dass die alten Reifen u.U. derart unten waren, dass sie deutlich mehr Haftung/Reibung hatten, als die nagelneuen, die ja durch die Rillen/Profil etwas weniger Kontakt haben. Aber solcher Unterschied dadurch?

    Oder gibt es derart beträchtliche Unterschiede durch die Hersteller bzw. das verwendete Gummimaterial?

    PS: Ich werde mal den KfZler darauf ansprechen, wenn ich wieder da bin, aber vlt. hat ja einer von Euch eine Idee, was er für am wahrscheinlichsten hält...

    Beifahrersitz und Rücksitze sind Ghia

    blauer Teppich dazu mit grosser Mittelkonsole (diese müsste original auch blau sein oder schwarz?)

    Seitenverkleidungen mit langen Armlehnen in blau

    Griff am Armaturenbrett Beifahrerseite

    anbei Beispielbilder aus Prospekten:

    Danke für die Prospekte! Muss mich mal wieder öfters auf Treffen rumtreiben, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, worin sich die Serien unterscheiden.

    der Giha hatte dann noch die Ausstellfenster hinten und die Scheinwerferwaschanlage mit dem großen 10 l Wasserbehälter u ein abschliessbares Handschuhfach

    Gruß aus Heinsberg

    Ich würde mit den orginalen Giha Sitz da wieder reinmachen ...... dann ist das eine runde Sache. :thumbup:

    Ah, interessant. Dann sind die hinteren Fensterchen ohne Ghia gar nicht öffenbar gewesen?

    Okay, wenn Du denkst, dass die für das Thema u.U. noch zu haben sind, kann ich ja die Tage mal dort nachfragen. Ansonsten geht's am 28. wohl zum Sattler.

    Was hast Du denn an Innenausstattung verbaut? Sieht irgendwie nach einer blauen Ghia Ausstattung aus oder täusch ich mich da?

    Es müsste doch möglich sein, für den Übergang und nen aktuellen Stempel 1- 2 passende Vordersitze in der Nähe aufzutreiben?

    Es ist jetzt leider nicht so, dass sich meine finanzielle Situation voraussichtlich bereits in ein einer Handvoll Wochen/Monaten sonderlich geändert haben dürfte.

    Und bei aller Verbundenheit eines gemeinsam geteilten Hobbies, möchte ich auch nur ungerne etwas von einem - letztlich doch Fremden - leihen, dessen freundliches Entgegenkommen ich womöglich nicht so ohne weiteres wieder erwidern können werde. Ich bin nicht so erzogen worden.

    Und es ist jetzt auch nicht so, dass ich deswegen einen Kredit aufnehmen müsste (den ich momentan sowieso nicht bekommen würde) um den Sitz wieder reparieren zu können.
    Aber es ist nun mal kein gutes Gefühl, die überschaubare Menge an Reserven die man hat, um morgen nicht unter einer Brücke enden zu müssen, sollte mal etwas Unerwartetes passieren, zu belasten.

    Ich meine, es ist ja nicht so, dass dieser ziemlich unansehnlich zerrupfte Sitz eine Sicherheitsgefahr darstellen würde, oder zu weiteren relevanten Schäden an der Substanz des Wagen bzw. der Innenausstattung führen würde... was ja eben auch der Grund war, warum ich den Zustand des Sitzes bisher wohl oder übel hingenommen habe... ganz im Gegensatz zum vor einigen Jahren noch vorhandenen Rost an der Karosserie.

    PS: Und ja, die Innenausstattung ist blau, aber ich kann Euch leider nicht genau sagen, welche Innenausstattungsstufe der Wagen hat. Soweit ich im Bilde bin, kam ein Ghia bereits mit Sportsitzen, Sportlenkrad, großer Mittelkonsole u.a..
    Zumal der Beifahrersitz ein normaler "Wohnzimmersessel" ist und ein baufremdes Sportlenkrad verbaut ist, also vermutlich kein Ghia. Die Mittelkonsole beinhaltet eine analoge Uhr sowie auf Ellbogenhöhe eine kleines Fach in dem etwas mehr Platz zur Verfügung steht, als für so einen Frontfenster-Lederschwamm.

    Kleines Update zur allgemeinen Information. Habe heute mit nem Sattler telefoniert, der zwar jetzt erst einmal im Urlaub ist, danach dann aber den Sitz noch zeitig genug unterbringen könnte.
    Interessanterweise hat er wissen wollen, welcher Teil des Sportsitzes beschädigt sei und daraufhin dann auch die Kosten GROB abgeschätzt, was u.U. günstiger für mich ausgehen könnte, als von mir befürchtet.

    Er hat gemeint, dass wenn nur die Seitenteile des Sportsitzes bezogen werden müssen, ich pro Seite (oben) mit grob 150€ und pro Seite (unten, also Sitzflächenhöhe) ich mit grob 100€ rechnen könne.
    Ich habe mir die Fragen bezüglich eines evtl. robusteren Stoffes erst einmal gespart, bis ich mal vor Ort das Auto vorführen konnte und wir sicher sein können, dass der Arbeitsbedarf nicht höher ausfällt, als am Telefon vermutet, zumal ich dann auch besser abschätzen kann, ob ich es meinen Reserven u.U. noch zumuten kann, zusätzliche Arbeiten (robusterer Stoff und/oder neue Polstergurte) zumuten kann.

    Danke für Dein Feedback. Ich bin mir halt nicht sicher, wie passgenau ein Überzug sitzen muss, damit der TüV-Hansel nicht erneut wieder die Augenbrauen hochzieht. Ich habe nicht viel mit modernen Autos zu tun, kann mir aber kaum vorstellen, dass noch ähnliche Sportsitze produziert werden, die derart hochgezogene Kopflehnen und so stark akzentuierte Seiten"lehnen" aufweisen, wie mein Sportsitz.
    Hm, ich tendiere momentan tatsächlich dazu, in den (ziemlich) sauren Apfel zu beißen und ziehe den Sattler noch am Ehesten in Erwägung.

    Ich brauche auch keinen Schnickschnack, was irgendwelche Muster angeht. Einfarbig geht problemlos klar.
    Andererseits sollte ich vlt. etwas genauer über das verwendete Material nachdenken, denn es ist kein Zufall dass der Sitz nur an manchen Stellen derart stark abgescheuert ist.
    Die Capris sind ja nicht unbedingt bekannt dafür, sonderlich viel Platz zum Ein- und Aussteigen zu bieten, dazu kommen dann noch etwas beengte Verhältnisse in meiner Garage, sowie die etwas ausladenden Stütz-Seitenteile (Lehnen) des Sportsitzes, die sowieso im Weg sind...

    Da ist es kaum verwunderlich, dass diese Stellen vermehrter Reibung und damit Verschleiß anheim fallen.
    Hat jemand Erfahrungen mit besonders reibungsresistenten Material zu diesem Zwecke? Ideen?

    Ich weiß, echtes Leder kann sehr robust sein, aber zum einen ist es zu teuer und zum anderen heizt sich das in der Sonne zu stark für meinen Geschmack auf...
    Zudem würde sich das auch zu stark vom restlichen Innenbezug (Polster der anderen Sitze) abheben, nehme ich an.

    Ja, der KfZler sprach in der Tat von den Originalsitzen (von Werk aus). Ich habe den Wagen damals gekauft, ohne den Originalfahrersitz mit ausgehändigt bekommen zu haben.

    Der Rest der Innenausstattung ist Original, wenn auch mit dem üblichen Armaturenbrett-Riss und ohne Autoradio.

    Hallo Freunde,

    ich war vor ein paar Tagen beim TüV (war ein paar Monate hinterher) und leider wurde mir der TüV mit Hinblick auf das H-Kennzeichen verweigert.
    Grund hierfür ist mein sichtbar zerfledderter Fahrersitz (den ich aus aktuellen finanziellen Schwierigkeiten eigentlich erst richten lassen wollte, wenn ich wieder flüssiger bin).

    Nun komme ich aber nicht mehr darum herum, Geld in die Hand zu nehmen, ob das nun gerade ein guter Zeitpunkt ist, oder nicht.
    Der KfZ-Betrieb hat mir hierzu 4 Wochen Zeit (jetzt noch dreieinhalb) eingeräumt, den Wagen erneut vorzuführen.

    Der KfZler hat mir folgende Möglichkeiten empfohlen:
    1) Sitz durch Originalsitz ersetzen, was mir leider nicht möglich ist, da der Originalsitz leider bei einem der 2-3 Vorbesitzer verblieben ist.
    2) Möglichst originalen Sitzüberzug des Herstellers besorgen und aufziehen.
    3) Sitz durch neuwertigen, zeitgenössischen anderen Sitz ersetzen.
    4) Sitz bei einem Sattler neu beziehen lassen.

    Für die 2. Möglichkeit bräuchte ich aber erst einmal die genaue Typenbezeichnung des Sitzes. Vielleicht ist ja ein alter Hase hier anwesend und kann mir näheres dazu sagen, bei Durchsicht der drei Fotos im Anhang?
    Aus den drei Fotos (eines davon von der Neigungseinstellung der Seite, mit Aufdruck einer noch 4-stelligen PLZ) geht hervor, dass der Sitz klar vor 1993 hergestellt worden sein muss.

    Nachfolgend meine Überlegungen zu den vier Möglichkeiten:

    A1) Originalsitz in gutem Zustand und passender Farbe (blau) auftreiben, vermutl. nicht so einfach, wie gedacht.

    A2) Sollte das Modell nicht in Erfahrung zu bringen sein oder gibt es gar keine Überzüge für diesen Sitz ist das eine Sackgasse.

    A3) Abgesehen von der Spekulation auf den Gebrauchtmarkt bietet Motomobil auch neue Sportsitze an (wie z.B. diesen https://www.motomobil.com/products/sport…eche-44392070-1), weißt jedoch darauf hin, dass "Bastelarbeit" benötigt werden könnte, die auf eine passende Schiene zu bekommen, was mir etwas Magenschmerzen bereitet. Inwiefern dass Ergebnis dann überhaupt TüV-konform sein dürfte (oder H-konform) steht für mich dann auch in den Sternen. Und einer der schlimmsten Fälle wäre es, 400-500€ für so nen Sitz auszugeben um ihn am Ende doch nicht zugelassen zu bekommen und noch einmal 500-700€ beim Sattler drauflegen zu müssen...

    A4) Aus meinen Recherchen geht hervor, dass ich bei einem Sattler mindestens (!) mit 400-500€ für die Neubeziehung eines KfZ-Sitzes rechnen muss.
    Evtl. lässt sich da ein wenig sparen, wenn ich den Sattel selbst aus- und wieder einbaue (und eine gute Seele finde, die mich 2mal dort hin kutschiert...), habe aber wenig Vorstellung davon, wie schwierig das ist, sprich wie leicht man an die Befestigungs-Schiene heran kommt.
    Ich wäre aber dankbar für Erfahrungsberichte, was die Kosten angeht, von jmd. der schon einmal vergleichbares in Auftrag gegeben hat bzw. selbst vom Fach ist.

    Das Anschreiben von König Sportsitze (die es ja noch zu geben scheint) kann ich mir ja wohl sparen, kann mir nicht vorstellen, dass dort noch jmd. arbeitet der in den 80ern bereits geatmet hat, oder was meint Ihr?

    Bin ich bescheuert, oder ist zum Einstellen des Keilriemens eine Hebebühne bzw. eine Grube zwangsläufig notwendig? :dead:

    In der "jetzt helfe ich mir selbst"-Reihe (zum '78er) wird darüber nichts erwähnt und auf der Abbildung sieht es aus, als wäre der Spannbügel OBERHALB an der Lichtmaschine angebracht, während er bei meiner definitiv UNTERHALB angebracht ist? Das führt dazu, dass ich von oben (also ohne Hebebühne o.ä.) nicht an die Klemmschraube etc. herankomme, da der Keilriemen im Weg ist...
    Ich habe sogar kurz in Erwägung gezogen, dass ein Vorbesitzer die Lichtmaschine (warum auch immer) umgedreht herum eingebaut hat, aber auf dem Foto von der gesamten Motorübersicht von oben sieht dann wieder alles aus, wie bei meinem auch.

    Daraus muss ich wohl den Schluß ziehen, dass das Foto in der Buchreihe von unten aufgenommen wurde, und deshalb "verkehrt herum" aussieht?

    Ich muss morgen eh den TüV abnehmen lassen, dann gebe ich das im Zweifelsfalle an die Werkstatt weiter, aber komme mir schon etwas bescheuert (:crazy:) vor, denen die Aufgabe zu geben den Keilriemen bitte nachzuspannen bzw. gleich durch einen neuen auszutauschen...

    PS: In der "jetzt helfe ich mir selbst"-Reihe zum Capri I bzw. II (vor-78) hingegen ist der Wechsel des Keilriemens gar nicht erst aufgeführt, sondern nur die Überprüfung der Spannung...
    PPS: Sorry für das Wiederbeleben des uralten Threads, aber ich wollte deswegen nicht extra einen neuen aufmachen...