Beiträge von flatsix

    Moin,

    danke :). Das tauschen der Endstücke funktioniert übrigens auch gut bei den Kraftstoffleitungen der K-jet, wo ja bis zu 6 bar drauf sind. Wir haben erst versucht die Kunststoffleitungen zu erwärmen, das klappt nicht. Wenn man aber die Ringösen heiss macht rutschen die perfekt in die Leitung und das ganze ist dicht.

    Laufen wird der leider erst nächste Woche, wir können nicht alles notwendige im Motorraum montieren weil am linken Radhaus noch mal lacktechnisch nachgebessert werden muss. :rolleyes:

    Grüße, Guido

    Moin Herrschaften,

    so, es gab urlaubsbedingte Verzögerungen, aber wir haben dann heute den Motor wieder reingehängt.

    Falls es von Interesse ist: zusammen mit angeflanschten Getriebe, aufgehängt am Motorkran und Getriebe ca 45 Grad nach unten hängend. Man kann dann die Einheit über das Schlossblech liften und langsam nach unten in die Motorlager ablassen und Richtung Stirnwand bugsieren. Den Getriebehals haben wir erst mit einen Rollwagen abgefangen und dann mit einem Wagenheber angehoben um die Traverse am Unterboden zu verschrauben. Alles in 15 Minuten erledigt.


    Beim komplettieren ergab sich ein Problemchen, die Überwurfmutter der gebraucht gekauften Öldruckleitung passt nicht auf den Adapter am Motorblock links unten. Der Vorbesitzer hatte ein elektrisches Zusatzinstrument mit einem passenden Geber angeschlossen, wir wollen jetzt auf die serienmässige Lösung zurückrüsten.

    Der Adapter steckt mit einem konischen Gewinde im Motorblock, aussen ist ein M12x1,5 Aussengewinde mit Innenkegel weiblich, die Überwurfmutter hat ein kleineres Innengewinde und ebenfalls Innenkegel weiblich. Würde also nicht abdichten, selbst wenn das Gewinde passen würde

    Auf der Seite des Kombiinstrumentes passt alles, Gewindegröße ist gleich und einmal innen-, einmal Aussenkegel.

    Kann jemand sagen, welchen Adapter wir für den Motorblock benötigen? Zwei Aussengewinde einmal konisch für den Block, andere Seite Druckleitung vermutlich Zoll mit einem Aussenkegel wie beim Instrument.

    Adapter3.jpgadapter1.jpgadapter2.jpg


    Wir können den Motor ohne passenden Adapter und angeschlossene Leitung nicht mal laufen lassen.


    Danke und Grüsse, Guido

    Moin,

    ja, ich denke der Bogen dient dazu den engen Radius zu vermeiden der sich ergibt wenn die Leitung von der Stirnwand 90 Grad abknickt um durch die Öffnung zu gelangen. Wäre doof wenn eine ölführende Druckleitung an einem zu engen Knick undicht wird.

    Sei's drum, ich habe mir das heute ansehen, durch die Öffnung laufen 6 Kabel in den Innenraum deren Bestimmung noch unklar ist. Ich muss jetzt erst mal sehen wo die herkommen und wohin sie verlaufen, vermutlich wird die Mehrzahl nicht mehr benötigt.

    Vorteil ist, das der Motor noch draussen ist, da ist alles etwas einfacher.

    Grüße, Guido

    Moin, nein ich denke nicht, dass das so ok ist, da wird kein gepulstes Signal sondern eine konstante Spannung von Klemme 15 angelegt. Die Temperatursensoren fungieren als variabler Widerstand, der entweder mit der Temperatur sinkt (NTC) oder ansteigt (PTC).

    Ich würde mit einem Multimeter den Widerstand einmal direkt an den Polen des Sensors und zwischen dem Sensor und dem Pin am Stecker des Kombiinstrumentes, die Werte müssen annähern gleich sein. Wenn das so ist dürfte ein Kabel- oder Steckerproblem ausgeschlossen sein. Dann könnte man prüfen, welche Spannung am Eingang der Signalleitung (vermutlich rot/weiss) am Instrument anliegt und ob sie sich mit steigender Temperatur ändert.

    Grüße, Guido

    Moin,

    ja, das ist perfekt, danke sehr! Die Bohrung ist offenbar vom Bremskraftverstärker abgedeckt, deshalb haben wir das nicht erkannt.

    Auf dem Bild ist auch der seltsame Knick in der Leitung zu sehen, auf den ich mir keinen Reim machen konnte.

    Das ist wirklich sehr hilfreich hier, danke euch!

    Grüße Guido

    Moin,

    nächste dumme Frage: Der Vorbesitzer hat die originale Öldruckanzeige abgeklemmt und durch ein elektrisches Zusatzinstrument ersetzt. Wir haben jetzt die Öldruckleitung gekauft, die vom Motorblock zum Kombiinstrument geht und wollen das wieder original anklemmen.

    Es ist nicht ohne weiteres ersichtlich, wie die Leitung original verlegt ist. Eine passende Öffnung wäre an der Stirnwand rechts (in FR), aber der Anschluss am Motorlock ist links und das Instrument natürlich auch. Sinnvollerweise gäbe es eine Durchführung direkt hinter dem Kombiinstrument, aber da ist leider nichts zu finden, jedenfalls nicht in der benötigten Größe. Die Leitung wäre auch viel zu lang für den direkten Weg.

    Läuft die Leitung tatsächlich vom Block links nach rechts und wieder zurück nach links zum Instrument?

    Grüße, Guido

    Moin,

    so, wir haben den Verteiler rausgezogen, in den Schraubstock gespannt und dann mit zwei Schraubendrehern vorsichtig rundrum am Triggerrad gehebelt, bis es schließlich heraus kam. Wegen des heftigen Widerstandes ist nicht ganz unbeschädigt geblieben, ich habe es so gut es ging gerichtet.

    Wir haben dann die Mechanik der Fliehkraftverstellung gesäubert und gefettet, jedenfalls lassen sich die Gewichte jetzt wieder leicht bewegen und gehen in die Grundstellung zurück. Die Unterdruckdose ist auch ok, reagiert auf Unterdruck und hält ihn auch.

    Ob die die Zündverstellung dann funktioniert wie sie soll werden wir sehen denn der Motor wieder drin ist.

    Danke für eure Hilfe, Guido


    Dist.jpg

    Moin,

    ja, den kleinen Kerbstift habe ich gesehen, eigentlich müsste die Nabe des Gebers da drüber rutschen, werde ich nochmal probieren.

    Irgendwie fühlt sich das aber nach einem harten Anschlag an, wie sieht es denn mit der Betätigungsstange der Unterdruckmembrane aus, muss die ausgehängt werden bevor die Trigger Platte gezogen wird?

    Grüße, Guido

    Tach ihr Wissenden,

    ich wollte heute mal eben die Fliehkraftverstellung im Verteiler gangbar machen, die lässt sich zäh bewegen, bleibt aber in jeder Stellung stehen und geht nicht in die Grundstellung zurück.

    Ich habe den Sprengring an der Verteilerachse, den seitlichen Stecker vom Induktivgeber und die drei Inbusschrauben der Trigger-Grundplatte entfernt bzw. gelöst und wollte den Geber nach oben herausnehmen, bin aber kläglich gescheitert. Das Ding lässt sich etwas bewegen, kommt aber auch mit sanften seitlichen hebeln mit dem Schraubendreher nicht aus dem Verteiler raus. Ich habe noch die Unterdruckdose und die beiden Klammern für die Verteilerkappe gelöst, ändert aber nichts.

    Ich will auch nichts kaputt machen, kann mir jemand sagen wie man das Triggerrad und die Grundplatte aus dem Verteiler herausbekommt?

    Danke, Guido ditri.jpg

    Moin Jungs,

    also die Variante den Motor mit Vorderachse nach unten raus zu nehmen gefällt mir gut, das erspart die Fummelei mit den Gurten. Wir haben schon überlegt, dass einer beim Einbau mit Getriebe den Getriebehals am Seil von innen nach oben ziehen und in Einbauposition fixieren muss bis von unten die Getriebetraverse montiert ist.

    Es gibt aber ein Problem, das Getriebe ist ja schon raus und im Augenblick haben wir den Motor mit den hinteren Krümmern an einer Motorbrücke aufgehängt. Wenn wir ihn auf einer Palette ablegen könnte man stattdessen hinten mit einem Holzklotz abstützen.

    Wie sieht es denn mit dem Lenkgetriebe aus, nach meiner Erinnerung liegt das ja noch etwas tiefer als der Vorderachsschemel?

    Verteiler an der Spritzwand haben wir schon gesehen, als wir den Motor angehoben haben um die Ölwanne raus zu bekommen. Und Pleuel- und Hauptlager wollten wir zulassen, eine Revision ist erst mal nicht geplant.

    Grüsse Guido

    Moin,

    wir haben heute die Ölwanne abgeschraubt, was trotz bereits ausgebautem Getriebe, Kupplung und Schwungrad deutlich schwieriger war als im Handbuch beschrieben. Wir mussten den Motor aus den Lagern heben und bei abgesenkter Ölwanne noch das Saugrohr der Ölpumpe abschrauben, anders haben wir die nicht heraus bekommen.

    Wir überlegen jetzt, den Motor auch noch auszubauen und auf der Werkbank komplett mit neuen Dichtungen und Wellendichtringen auszustatten und mit angeflanschtem Getriebe wieder einzubauen.

    Im Handbuch ist der Motorausbau nur ohne Getriebe vorgesehen und beschrieben, deshalb die Frage: Hat schonmal jemand Motor und Getriebe zusammen ein- oder ausgebaut? Gibts irgendetwas besonderes dabei zu berücksichtigen?

    Danke und Grüße,

    Guido