Beiträge von RS26RAOUL

    Köln - Vor 35 Jahren kündigte Bill Gates die Einführung von Microsoft Windows an und im selben Jahr feierte dieser atemberaubende und äußerst seltene Capri auf der Londoner Motofair in Earls Court seine Weltpremiere.

    Der Aston Martin Tickford Capri startete als Standard 2.8i und wurde nach 200 Stunden Modifikationen durch Tickford Techniker in den luxuriösesten Capri aller Zeiten verwandelt.

    Für die Summe von £14,985 erhielten glückliche Besitzer ein Auto, das dank eines 205 PS starken 2.8i-Turbomotors 140 Meilen pro Stunde fahren konnte. Der Innenraum wurde mit Connolly-Leder und poliertem Holzfurnier verkleidet. Zu den äußeren Styling-Elementen gehörten bodennahe Seitenschweller, ein Monster-Heckspoiler und ein verdeckter Frontgrill.

    Der Wagen sah schnell aus, aber war er es tatsächlich? Die Motorsport-Presse wusste folgendes zu berichten: „Der Stillstand auf 60 mph wird von 7,9 sec auf 6,8 sec reduziert, während der 100 mph-Wert von ca. 25 sec auf 19,6 sec reduziert wird. Die Höchstgeschwindigkeit steigt von 127 mph auf theoretisch 140 mph (was wir nicht überprüfen konnten), aber unser Gesamtverbrauch von 22,76 mpg ist genau das, was der Besitzer eines normalen Capris erwarten würde.“

    "Diese Leistungsvorteile überzeugen auf dem Papier und erst recht auf der Straße. Die Strecken für das Überholen scheinen sich zu halbieren, was die Hauptstraßenfahrten schneller, sicherer und nervenschonender macht. Auch das Fahren auf der Autobahn ist angenehmer, der AMT Capri beschleunigt viel schneller durch die Spritzwände, die an einem regnerischen Tag von Lkws erzeugt werden.“

    Man geht davon aus, dass nur 83 Tickford Capris hergestellt wurden, das letzte Exemplar wurde 1991 in Großbritannien registriert


    Mehr Infos hier

    http://www.a400mod.com/What%20is%20a%20Tickford%20Capri.htm

    Dieser kleine Bericht war über das interne Intranet bei uns im Werk zu lesen !

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    Hallo Zusammen

    Hier ein kleiner Erfahrungsbericht über die NEUEN Blinkerhebel die von T.Sutter angeboten werden .

    Ich habe gestern das Teil frisch aus der Schweiz bekommen . Gut verpackt :)

    Mein erster eindruck nach dem Auspacken .. sehr Hochwertig !!!

    Das Teil habe ich heute in den RS eingebaut , funktioniert ohne Probleme ..... und kein vergleich zu dem 45 Jahre alten Teil

    Also ich kann nur sagen wer seinem 1ser was gutes tun will und Ihm nen neuen Blinkerhebel verpassen will derwird bei dem Teil nicht auf die Nase fallen

    Von mir pasted-from-clipboard.png

    Über Oldtimer Motoröl und Motoröl Tests wird gerade bei Benzin Gesprächen viel diskutiert. An den heutigen Tankstellen finden Sie als Oldtimer Besitzer nicht mehr das für den Motor verträgliche Motoröl, selten in Baumärkten in den Regalreihen für Autozubehör.

    Nach Angaben der Fachleute sind heutige synthetische Leichtlauföle für Motoren in Oldtimern nicht geeignet. Modernen Öle sind hoch legiert und mit aggressiven Additiven zur Reinhaltung versetzt. Reinigungsadditive würden Schmutzpartikel, Ablagerungen und Ölschlamm samt Metallabrieb lösen und im Ölstrom zirkulieren lassen. Das kann wie Sand im Motor wirken und den Verschleiß fördern.

    Da damals in der Fertigung im Motorenbau andere Maßtoleranzen die Regel waren und andere Materialien genutzt wurden, sind Motoröle mit Viskositäten von 5W-40 bis 15W-40 zur Schmierung von Motoren der 60er und 70er Jahre oder früher nicht geeignet. Besser sind sicherlich mineralische Mehrbereichs-Motoröle mit Viskositäten von 20W-50.

    Das im kalten Zustand sehr dünne Vollsynthetik-Öl eignet sich nur für moderne Motoren, gefertigt für Motoren mit engen Fertigungstoleranzen und langen Ölwechselintervallen! Das dünne Öl erreicht zwar schnell die Schmierstellen im Zylinderkopf, die Kipphebelwellen und Nockenwellenlager. Es bildet bei hohen Temperaturen jedoch keinen ausreichenden Schmierkeil in den Kurbelwellen- und Pleuellagern des klassischen Motorenbaus.

    Für Veteranen, das heißt Vorkriegsfahrzeuge, ohne Ölfilter sollte unlegiertes Motoröl gewählt werden. Das sind Einbereichsöle ohne Reinigungsadditive verschiedener Viskositäten von SAE 20 bis 50.

    Für Fahrzeuge mit Hauptstrom-Ölfilter sind legierte Öle sinnvoll. Damals waren auch die Wechselintervalle für Öl wesentlich geringer als heute. Meist lagen sie zwischen 5000 und 10000 km, so dass man bei einem Oldtimer am Beginn der Saison oder nach dem Ende der Saison einen Ölwechsel vornehmen sollte. Es sollte auf jeden Fall kein zu dünnes Öl sein, denn nur wenige Oldtimer werden im Winter bei Kälte gestartet.

    Youngtimer, können in der Regel mit teilsynthetischen Leichtlauföl, zum Beispiel 10W-40 betrieben werden. Oldtimer Motoren werden sinnvollerweise mit Motoröl 20W-50 versorgt.

    Noch etwas Positives zum Schluss: Für Klassiker geeignete Motorenöle sind meist wesentlich preiswerter als vollsynthetische High-Tech-Raffinate, die für ältere Fahrzeuge vor den 80er Jahren nicht geeignet sind.