Beiträge von 13zoll

    Ich würde mir die halbe Stunde Zeit nehmen und das ausführlich von mir Beschriebene abarbeiten, danach hast du Gewissheit, ob der Verteiler an den Nocken verschlissen ist, was das Problem mit der Unterdruckverstellung ist und im besten Falle steht der Verteiler dann in einer Position, in der du die Zündung auch vernünftig einstellen kannst.

    Kurbelwelle und Nockenwelle stehen von den Steuerzeiten ja schon mal richtig, dann bekommst du das mit dem Verteiler bestimmt auch hin.

    Es ist ja auch nicht relevant, dass das Verteilergehäuse oder der Verteilerfinger in einer ganz bestimmten Position steht, wichtig ist ja nur, dass der Verteilerfinger bei OT erster Zylinder mit der Kerbe am Verteilergehäuse fluchtet und sich das Gehäuse in beide Richtungen verdrehen lässt.

    Auf meinem Foto ist das doch gut zu sehen, wenn du die Verteilerwelle halbwegs so positionieren kannst, reicht das doch locker zum Einstellen der Zündung aus.

    Da die Unterdruckdose im Standgas noch nichts bewirkt, müsste es bei korrekter Einstellung möglich sein, den Motor durch Verstellung des Verteilergehäuses auf früh- oder spät bis zum Würgen oder ausgehen zu bringen, und dementsprechend schon nach Gehör und Erfahrung einen guten Motorlauf zusammenzubringen.

    Hast du eine Meinung zu dem Versatz der Verzahnung der Verteilerwelle in Hinblick auf die Markierung am Rumpfmotor? Also, wie es sein könnte, das die Position nicht übereinstimmt (1Zylinder steht in OT), egal wie ich die Verteilerwelle verdrehe? Es stimmt einfach nicht.

    Ich gebe ehrlich zu, ich verstehe das Problem bis heute nicht, hatte das auch schon in vorherigen Beiträgen angemerkt.

    Wenn der Motor laut Kurbelwellen Riemenscheibe und Nockenwellenrad im ersten Zylinder auf OT steht, kannst du doch den Verteiler ziehen und letztendlich die Welle so positionieren, dass du am Verteilergehäuse den gleichen Weg in Richtung Früh- und Spätverstellung verstellen kannst?

    Die Welle hat spürbares Spiel in der rauf und runter Bewegung, sowie etwas Spiel in jede andere Richtung.

    Axialspiel (rauf und runter) ist erstmal unbedenklich, Radialspiel (seitliche Spiel) sollte annähernd gegen 0 oder maximal 1/10mm betragen.

    Ich hatte in einem vorherigen Beitrag fälschlicherweise das Radialspiel als Axialspiel bezeichnet.

    Tante Edith: Ich hab die Sache mit dem abziehen der Kerzenstecker bei laufendem Motor geprüft. Bei jedem abgezogenen Zylinder geht er merklich in die Knie. Ich schließe deshalb mangelnde Kompression mal aus 😉

    Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, was die Kompression angeht, und dass der Motor auf jedem Zylinder zündet sowie ein vernünftiges Gemisch zur Verfügung gestellt bekommt.

    Was ich noch bemerke ist, ich halte den Motor bei ca. 2500-3000 U/min von Hand bei abgezogenem Unterdruckschlauch (Unterdruck liegt im Schlauch an) von der Fliehkraftverstellung des Verteilers und stecke den Schlauch dann wieder auf, passiert nichts. Gar nichts. Er verstellt die Zündung nicht. Man musste doch meinen, es sollte ein Drehzahlunterschied stattfinden. Oder sonst irgendwas.

    Siehe mein vorletzter Beitrag direkt über dem Bild, bau mal die Verteilerkappe ab und prüfe das ganze mit dem Schlauch per Unterdruck mit dem Mund. Die Druckdose muss den Unterdruck halten und die Frühzündungsverstellung muss über den gesamten Weg gleichmäßig und per Unterdruck per Mund bewegbar sein.

    Wenn ich aus dem Leerlauf hochdrehe, cirka ab 1500U/min beginnt er mit Zündaussetzern. Die sind spürbar in Fuß und Hand. Und im Auspuff eben auch.

    Das wird das Resultat sein, weil deine frühzündungsverstellung nicht reagiert. Wenn er von der Zündung sozusagen statisch steht, steht die Zündung beim Beschleunigen viel zu spät und deswegen läuft er dann bescheiden.

    Habe den Unterbrecherkontakt nochmal etwas nachgestellt, jetzt geht der Motor zumindest gerade im Leerlauf nicht mehr aus. Allerdings bin ich nicht losgefahren, sondern alles nur am Ort und Stelle. Das war ja neulich erst auch so, und hinterher wars dann doch wieder ein Tritt in die Klöten.

    Grüße René

    Schick doch mal ein Bild von deiner Verteilerwelle mit abgezogenem Finger, prüf das von mir beschriebene und vielleicht kannst du es mir ja verständlich erklären, was die Problematik mit der Positionierung des Verteilers angeht, dann bin ich sicher, dass sich danach wieder einige Probleme erledigt haben.

    Hier, wie es bei einem meiner OHC's aussieht (2,0L)

    20260923_134343.jpg

    OT KW

    20260923_134405.jpg

    20260923_134422.jpg

    Stellung Verteilergehäuse, wie zu sehen ist, kann ich das Gehäuse locker gefühlte 30° in Richtung früh oder auch spät verstellen

    Nur mal so zum Thema...

    Die herkömmliche Spulenzündung mit Zündkontakt läuft, wenn man ab und an mal nen Blick drauf wirft, auch absolut problemlos. Ich hab hier Verteiler liegen, die teilweise weit mehr als 200tsd Km gelaufen haben, ohne Axialspiel und ohne eingelaufene Verteilernocken.

    Natürlich ist eine Hallgeberzündung annähernd wartungsfrei und man erspart sich Wartung und Prüfung...


    Den alten Verteiler zu prüfen ist 'ne Sache von 5 Minuten,

    Finger abziehen, Axialspiel kann man per Hand prüfen, ob und in welchem Rahmen vorhanden

    Verschleiß Verteilernocken kann nur in einem Teilbereich des Nockens entstehen, da der Zündkontakt nur auf einem Teilbereich der Verteilerwelle anliegt, siehe Foto.

    Somit ist am Verteilernocken i.d.R. im oberen Bereich das Originalmaß zu sehen, da dort kein Abrieb stattfindet.

    Unterduckverstellung kann man dann gleich mitprüfen, Schlauch abziehen, ansaugen und sehen, ob die Verstellung gleichmäßig funktioniert und die Dose den Unterdruck hält.

    20260922_105332.jpg

    PS.

    Ich würde grundsätzlich versuchen, den Motor erstmal mit der originalen Spulenzündung vernünftig zum Laufen zu bekommen, und mich später um den Umbau kümmern. Wenn der originale Verteiler kein riesiges Axialspiel hat und die Nocken nicht komplett verschlissen sind, läuft sowas bei korrekter Einstellung eigentlich völlig problemlos.

    Wenn du den Verteiler in beide Richtungen verstellen kannst, solltest du die Zündung auch nur per Hand und Ohr auch ohne Stroboskoplampe schon so gut einstellen können, dass der Motor grundsätzlich schon zufriedenstellend läuft ( vorausgesetzt, alle anderen angesprochenen Punkte passen).

    Bin gespannt, wie es weitergeht, und sicher, dass das Problem bald lokalisiert ist👍🏻

    Hi Rene,

    finde ich gut, dass Du ausführlich beschreibst, dann ist die Chance umso größer, dass man hier per Ferndiagnose helfen kann.

    Grundsätzlich gibt es ja 2x OT, einmal den korrekten Zünd- OT und dann, nach einer Kurbelwellenumdrehung, den OT, wo der Motor beginnt, Frischgas anzusaugen.

    Im falschen OT steht das Nockenwellenrad um 180 Grad verdreht. Ich habe damals, bei meinem ersten Motorumbau, den Verteiler bei OHC genau auf den falschen OT eingebaut, je nach Früh- oder Spätverstellung läuft der Motor damit, allerdings schlimmer als ein Sack Nüsse. Ich wollte es nur angesprochen haben, gehe bei Dir aber nicht davon aus, dass das bei Dir vorliegt.


    Wenn absolut sichergestellt ist, dass die Zündreihenfolge 1-3-4-2 in richtiger Drehrichtung/ im Uhrzeigersinn passt und der Kontaktabstand passt, sollte der Motor, wenn er auch nur halbwegs zufriedenstellend läuft, deutlich auf eine Verstellung in Richtung Früh- oder Spät reagieren.


    Wie schon geschrieben, ich würde, wenn die genannten Punkte geprüft und ok sind, nacheinander jeweils die Kerzenstecker ziehen, um zu sehen, bei welchem Zylinder der Motorlauf einbricht oder sogar unverändert bleibt.

    Keule's Argument betr. Vergaser kann natürlich auch ursächlich sein, wenn die anderen Punkte in Ordnung sind.


    Aber, da Du beschreibst, dass er im kalten Zustand noch am ehesten läuft und sich der Zustand mit wärmer werdendem Motor verschlechtert, wie siehts denn mit dem Ventilspiel aus?

    Das würde perfekt zu Deiner Problematik passen, wenn das Spiel zu klein ist, verdichtet er nicht und läuft bescheiden.

    Sobald er warm ist, verstärkt sich das Problem noch, und eine Zündverstellung bringt kaum Änderung, wenn der OHC evtl nur auf 2-3 Zylindern vor sich herhumpelt, auch das würde zu Deiner Problematik passen.

    Wäre über die Methode Zündkabel nacheinander abziehen auch evt. schon lokalisierbar.

    Ich hab ein Verständnisproblem, was meinst Du mit

    "Zündverteiler im 1 Zylinder OT geschätzt 1 Zahn versetzt zur Markierung auf dem Gehäuse steht"?

    Wenn Zyl. 1 im (richtigen?) OT steht, sollte der Verteilerfinger mit der Markierung Zyl 1 fluchten können und beidseitig in Richtung früh/spät verstellbar sein können. Wenn das nicht der Fall ist, Verteiler ziehen und dementsprechend passender einbauen, ist beim OHC eigentlich ja simpel und gut zugänglich.

    Ich würde den Motor erstmal mit der Spulenzündung vernünftig zum laufen bringen. Wenn der Abstand der Unterbrecherkontakte passt und ein Funken vorhanden ist, sollte er ja zumindest im Stand vernünftig zum Laufen zu bekommen sein.

    Stimmt die Zündreihenfolge definitiv?

    Ist Zylinder 1 definitiv im richtigen OT?

    Falls ja, hätte ich bei der Problembeschreibung bei laufendem Motor die einzelnen Zündkabel abgezogen, um zu sehen wo er reagiert und wo nicht, und dann hier berichtet😀

    Ich habe bei mir die Stabibuchsen komplett in PU (von MM, sind von Superpropoly) und bin damit seit Jahren sehr zufrieden. Die kleine Buchse für die Stange der Handbremse kann man gleich mitbestellen (Aufnahme am Diff).

    Hier im Forum wurde lediglich angeraten, die Buchsen der Blattfedern nicht in PU zu machen, die sind bei mir auch nicht in PU.

    Fährt sich in dieser Kombination einwandfrei.

    20260825_145813.jpg

    20260825_145829.jpg

    Tja, das ist natürlich schade, aber wenn das die richtige Entscheidung für Dich ist, dann ist das halt so.

    Nur für den Fall, dass du dich von der Strebe trennen möchtest, ein Bekannter von mir hätte da bestimmt Interesse dran.

    Ich muss zugeben ich verstehe das Problem nicht ganz.

    Die Sollmaße sind exakt so wie es auch geliefert wurde, schreibst Du.

    Hast du die Federn von mm probeweise verbaut?

    Wenn die Federn im nicht eingebauten Zustand 4 cm kürzer als die Originalen sind, ist das nicht unbedingt eine Aussage,dass der Wagen dann vorne 4 cm tiefer liegt, wenn sie eingebaut sind. Aufbau, Durchmesser des Federstahls, Güte, Windungsanzahl sowie Sprengung der Feder zählen da ja auch mit rein?

    Grüne dimmbare COB- Led's hätte ich noch, kosten allerdings 4€/ Stück (habe ich seinerzeit selbst bezahlt). Fotos von mir sind in diesem Thema zu finden.

    Evtl. findet man diese Bauform in dimmbar heute auch günstiger im Netz...

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    So ist es im jhim selbst- Buch vermerkt, und ich hatte damals immer angenommen, dass dies für alle 2,8i gilt und mich gewundert, zumal es damals schon genug 2,8i's der 1. Serie mit Anhängerkupplung gab...

    Bei meinem 84er SI befindet sich in der Heckklappe noch ein Aufkleber zur Stützlast bei Anhängebetrieb...

    Ich gehe davon aus, das vor dem Tausch der 4 Beleuchtungs- Glühbirnen auf LED's alles weitere, was den Tacho, Blinker und Licht angeht, funktioniert hat?

    Zum Tausch auf LED wirst Du doch sicher die zentrale Steckerverbindung am Tacho gelöst haben?

    Die versorgt doch letztlich das ganze Instrument, vom Tacho- und Öldrucksignal mal abgesehen.

    Wenn diese Steckverbindung nicht vernünftig sitzt und/oder die Leiterbahnen in dem Bereich verrutscht oder ohne Kontakt zum Stecker sind, würde das zur Problematik passen, erst recht, wenn sonst nichts verändert wurde bzw. vor dem Umbau alles in Ordnung war.

    Es gibt ja verschiedenste Ausführungen von Domstreben, mit unterschiedlichen Krümmungen usw, da wäre ein Foto schon hilfreich.

    Wo war die Domstrebe verbaut? May- Turbo, Weksturbo, Eichberg Turbo?

    Anbaubeispiele sind im www. zu finden, sowohl Fotos im 2,8i als auch bei Turbomotoren, da könnte man mal abgleichen, ob es von der Form her passt.

    caprisaar
    25. August 2021 um 18:20
    Forst_Adenau
    26. Mai 2024 um 19:05
    Rainer
    15. September 2004 um 17:56
    Bertil
    12. Juli 2010 um 06:58


    Ich habe mir (auch aus eigenem Interesse) mal die Freiheit genommen, die relevanten Links zum Spannungskonstanter, dessen Reparatur, der benötigten Bauteile sowie Infos zu den verschiedenen Temperatursensoren, Farbringen und Widerstandsbereichen hier aufzulisten.

    Über die Suche bekommt man ja leider eine Vielzahl von Treffern angezeigt, die teilweise aber nicht zur Lösung führen oder hilfreich sind, was Bauteilbezeichnung oder Werte angeht.

    Vielleicht kann kann ein Admin dieses Thema ja umbenennen und z.B. "Temperatursensor" und "Lösungswege" ergänzen, dann hätte man das in diesem Thema alles hübsch zusammen?

    Ich werde es leider nicht zum CC Wümme schaffen, das Wochenende bin ich anderweitig fest verplant...

    Moin Diethardt,

    sehe gerade, dass keiner mehr auf deine Frage reagiert hat...

    Hast Du das Problem schon lösen können?

    Konstanthalter gibt's bei MM in neu als Nachbau, Platine mit 2 Kabeln

    Instrumententafel Spannungsregler (Nachfertigung, Kontakte müssen angelötet werden)

    Hab dahingehend aber keine Erfahrung, zum Einbau und Zuverlässigkeit.

    Ich meine, es gibt zwei Arten der Konstanthalter, einmal als geschlossene und einmal als offene Variante, müsste ich nachschauen.

    Irgendwo in den Tiefen des www. gab es glaube ich sogar mal eine Anleitung, wie man den konstanthalter günstig wieder instand setzt... mit Bauteilen von Reichelt oder Conrad